Früh aufgestanden, bißchen was gewerkelt – “jetzt mach ich mir ein Käffchen! -
eine Tasse ist noch in der Kanne, die mache ich in der Mikro heiß, und da bereite ich gleichzeitig die nächste Kanne vor (Filter, Kaffee, Wasser rein).”
SO hatte ich mir das gedacht – das “werkeln” war ja fertig. Ich hatte von den 2.1 Lautsprechern an PC1 den Subwoofer und den rechten Satelliten versetzt, damit ich genug Kabellänge am linken habe, um da das Kabel besser zu “verstecken”.
Das hatte auch alles ganz gut geklappt, bißchen grummeln gehört dazu, weils bei mir da ja recht eng ist und ich was “fummeln” muß – aber das kenn´ich ja schon, hinterher bin ich wieder zufrieden.
Ich muß zwar später noch ein bißchen, aber nur, um den Klang besser hin zu bekommen. Da muß ich evtl. noch etwas verschieben, am Subwoofer einstellen o.ä. – das ist aber so schlimm nicht. Da höre ich mir ein Lied von Rudi Schuricke an und probiere das aus. Oooder “Paint it black” von den Stones – oooder beides hintereinander…
Das “Kaffee vorbereiten”, das klappte aber eben NICHT – “kommt kein Wasser!”
Hmm, hmm, hmm – auch im Bad war kein Wasser. “Herrjeh, jetzt ist das Wasser bestimmt STUNDENlang abgestellt, und du hast das überhaupt nicht mitbekommen…”
Das kommt schon mal vor, normal wird dann an der Haustür ein kleines “Dokument” in A4 angebracht, wo man lesen kann: Wann, warum, wie lange es kein Wasser gibt, damit man sich etwas vorbereiten kann.
Jeder, der zur Haustür herein kommt, sieht das – wenn & FALLS er da herein kommt…
Am Freitag hing da aber noch nix, und gestern habe ich vielleicht beim Gang zum Briefkasten nicht drauf geachtet, oder die haben es was später hingehängt… – sei es, wie es sei: als ich dann runtergegangen bin, DA war das “Dokument” a.j.F. da.
Nach kurzem “querlesen” war ich aber fast ganz “beruhicht” – “Dienstags von 7:30 – 9:00 Wartungsarbeiten” stand da – es war aber schon 8:30…
Na, DIE halbe Stunde ohne Wasser war ja nun nicht so´n riesiges Problem…
Das Wasser war auch zuverlässig kurz nach 9:00 wieder da. Der weitere Kaffee war gesichert. In der Zwischenzeit hatte ich ja noch einen, und den hab´ich dann getrunken.
————–
PS: so gaaanz zur Not hätte ich noch 2 Flaschen Mineralwasser für den Kaffee gehabt und im Keller habe ich auch noch so “abgepackte” 5 Liter. Verdurstet wäre ich also auch nicht, wenn es erst zu Mittag wieder Wasser gegeben hätte…
PPS: ich könnte natürlich auch zur Norma gehn und mir da einen “kleinen Vorrat” holen. Ich habe ja den stabilen “Transportwagen”, den ich mir mal 2006 im Bauhaus gekauft habe – der hält ja bis zu 120 kg aus…
So 6 Kisten zu 12 Flaschen zu 1,5 Liter gehn da sicher drauf, das wären ja “über den Daumen” nicht mehr als 120 kg (Inhalt + Flaschen + Kisten). Ob ich die aber noch gut schieben könnte? Ich könnte ja jederzeit auf den 250 Metern ein Päuschen machen – ein kleiner Schluck zu trinken dürfte sich auf dem Wagen finden.
Natürlich konnte ich 5x zur Norma, dann hätte ich 540 Liter “Trinkvorrat” – da könnte das Wasser ruhig öfter mal ausfallen.
Aber eine “Wagenladung” langt sicher auch…
Hatte ich letzte Woche auch, der Termin war lange vorher angekündigt. Aber ich hab ihn leider in meinem Gehirn-Kalender um einen Tag zu spät eingetragen. Ich hatte nur noch 1 Glas Wasser, alles an Flaschen war alle, wollte auch grad einkaufen. Aber ich konnte weder duschen, rasieren noch Zähne putzen. Das Wichtigste aber: ich könnte mir keinen Tee machen! Bei mir hat es ca. 3 Stunden gedauert die ich warten musste.
1) um dich ein bißchen zu ärgern: LITERweise hätte ich mir Tee machen können
– theoretisch. Praktisch nur einen: 1 Tütchen Earl Grey ist vorhanden. Wo das herkommt? DAS wäre eine laaange Geschichte…
2) “…um den Klang besser hin zu bekommen.” – das habe ich inzwischen lockerleicht hinbekommen, “Super-Hifi” erwarte ich ja nicht. Ich mußte nur am Subwoofer den Bass fast ganz zurückdrehen.
Beim “werkeln” kommt man leicht an das Einstellrädchen, das hatte sich etwas verstellt. Der Sub bringt eine Menge Bass, aber: a) so´n Bassfanatiker bin ich nicht und b) die Schreibtischplatte wird durch die Frequenzen angeregt und schwingt was mit.
Ich hätte schon eine Idee, wie ich das minimieren könnte:
- Steinplatte auf den Schreibtisch
- die entkoppeln (geeignetes unterlegen/kleben)
- darauf dann den Sub
Bringen würde das was, das weiß ich – wieviel, das müßte man probieren. Ich hätte sogar eine. Beim Einzug habe ich mir mal welche besorgt, um sie unter meine Standlautsprecher der Stereoanlage zu stellen.
Eine hatte ich übrig. die ist 40×40 cm und 4 cm dick – eigentlich ist das so eine Terassenplatte. Inzwischen benutze ich die aber als Unterlage für was anderes. Mal sehen, ob ich mir etwas einfallen lasse.
Der Klang ist jetzt aber eh nicht so übel, aber ich werde das mal überlegen.