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Kleben (wollen) & Lampen in der Küche & mit dem Nachbarn – 😕

so ist die Kurz!beschreibung vom „Tun des Hugo“ am Dienstag. Na, ich habe gewartet, wann der Bote klingelt, um die MAULstudy zu bringen. Das DHL-Zeitfenster war 8:30 – 11:30 – aus Erfahrung weiß ich aber, das die Boten meist so ab 9/10 Uhr kommen.

Um 10 bin ich aufgestanden, hatte aber beim zu Bett gehen um 5 schon die Schlafzimmertür halb aufgelassen, damit ich JA das Klingeln höre, falls der Bote früh kommt – sonst „isser wech“. Er war aber nicht so arg früh – beim Käffchen am Comp sehe ich bei DHL, mein Päckchen ist noch „in der Zustellung“.

Um 11 war immer noch kein Bote zu hören, da habe ich den Plan gefaßt:

„Hugo, du versuchst jetzt deine Lieblingsgabel zu reparieren!“

Gesagt, getan: zuerst den Universalkleber aus dem Flurschränkchen, dann den Sekundenkleber aus dem Rollcontainer – so waren die ersten zwei Arbeitsschritte. Ich bin aber garnicht zum zweiten Schritt gekommen, weil beim ersten etwas schief lief:

die (fast volle) Flasche mit dem Universalkleber ist mir aus der Hand geglitten und auf den Boden gefallen – natürlich genau auf die Kante unten… 😥

Schon beim Aufheben war Kleber an meiner Hand – und das „sippte“ immer weiter auf den Küchenboden. Voller Zorn habe ich die Flasche gleich in den Abfalleimer geschmissen und übel geflucht. Und dann war Eile angesagt, auf dem Boden war schon reichlich Kleber – ich war auch schon mit einem Schlappen reingetreten…

– fix ein Küchentuch von der Rolle und den Schlappen geputzt

– zweites Küchentuch unter den Schlappen „gepappt“, damit ich keinen Kleber mit „rumschlappe“

– ins Klobad, um den Spezialeimer/Feudel mit Wasser & Mittelchen zu befüllen und in die Küche zu tragen

– vorher noch schnell mit dem Besen durchgefegt und dann gefeudelt

G.s.D. ist dieser Kleber wasserlöslich, wenn man sich beeilt, bekommt man ihn leicht weg. Aber das dauert alles seine Zeit – und aufräumen & Ziga mußte auch noch sein. Danach gucke ich wieder am Comp nach meinem Päckchen, was steht da? WAS steht da:

„Erfolgreich ausgeliefert.“ steht da – ich denke, ich spinne! 😥 😥

„Dieser Dödelbote hat zu kurz/garnicht geklingelt und/oder ich habe es im Eifer des Gefechts nicht gehört. Und dann hat er so´n kleines Kärtchen geschrieben und in den Briefkasten getan – daß ich das Päckchen am „nächsten Werktag“ bei der Post holen darf. Sch****!“

Das waren die Gedankengänge des Hugo, als er übler Laune nach unten zum Briefkasten geschlurft ist. Natürlich war das Kärtchen drin, davon ist meine Laune nicht besser geworden…

Ich hatte dem Boten aber Unrecht getan 😳 er war nicht so dödelig: 💡

er hatte mit seinem Maschinchen einen Zettel ausgedruckt und auf das Kärtchen geklebt:

„Ihre Sendung wurde an ihren Nachbarn/Wunschnachbarn ausgeliefert.“

Darunter stand der Name des Nachbarn, der hier ungenannt bleibt. Das ältere Ehepaar kenne ich ja, das sind die, die mich 2009 über 2 Monate lang jede Woche mit zum Einkaufen gefahren haben, als ich wegen meiner Krücken nicht selber hinlaufen konnte.

Fix wieder wieder in den ersten Stock und geklingelt – der Herr F. hat mir schon mit dem Päckchen in der Hand aufgemacht. Da war ich aber froh, daß ich meine Lampe hatte. Zuerst habe ich aber etwas gegessen, danach erst die Lampe ausgepackt und montiert.

Das fummelige daran ist: a) das Kabel zu „verstecken“, aber b) so, das ich noch gut an den Schalter komme – der hängt am Kabel. Aber bei sowas hat Herr Hugo reiche Erfahrung – es dauert halt ein bißchen. Dann war auch das geschafft, jetzt wir der Artikel unterbrochen.

—————- weiter geht´s erst, wenn es dunkel ist ——————-

So, jetzt ist dunkel „genuch“, nur dann kann ich die Lampe genau genug ausrichten – sie soll/darf nicht blenden, muß aber gut ausleuchten. Oooh – da bin ich äußerst pingelig!

Das Prob ist: 3 Watt LED-Leuchten mir zu hell – das wird aber in einem gesonderten Artikel behandelt, ich habe das ja schon mal erwähnt. Da kam aber Herr Hugos Fummeltalent zum Zuge: in den Lampenschirm unten ein rundes Stück Küchenpapier einkleben.

————–

So, jetzt noch zu den Nachbarn, die mir so geholfen haben. Inzwischen fährt der Mann seines Alters (um 83) und mehreren OPs kein Auto mehr. Ich wollte denen schon öfter helfen, um mich etwas zu revanchieren – die wollen das aber meist nicht. Z.B. unten im Keller, wenn sie Vorräte nach oben holen:

„Soll ich ihnen die Taschen abnehmen?“

„Nein, wir schaffen das schon!“

Was soll man da machen? Einmal habe ich die Frau (die ist noch 5 Jahre älter) mit 2 großen Taschen an der Haustür „erwischt“ – die habe ich ihr einfach aus der Hand genommen, hochgetragen und vor die Tür gestellt. Aber das kann ich ja nicht immer machen – herrjeh, laßt euch doch helfen!

Ich habe dem Mann auch gesagt, wenn mal irgendwas im Internet zu erledigen wäre (die haben keinen Comp), würde ich das anleiern. Fängt doch schon bei der Telefonrechnung an.  Aber: nix, auch da kein Bedarf, vielleicht macht das ja sein Sohn?

Da bin ich anders: wenn ich etwas alleine kann, dann mache ich das auch. aber wenn z.B. ein schweres Teil in den Keller soll (der alte Fernseher), dann frage ich einen jungkräftigen Nachbarn.

Na, die Lampe konnte ich ohne Hilfe „rumwuchten“! 😆

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PS: der Bote war zwar nicht dödelig – aber auch nicht der hellste (oder es hat ihm die Zeit/Sorgfalt gefehlt):

Der Klebezettel war falsch herum auf das Kärtchen geklebt… :mrgreen:

D.h.: wenn man den Text auf dem Kärtchen gelesen hatte, stand der vom Klebezettel auf dem Kopf.

PPS: der Reparaturversuch der Lieblingsgabel wurde inzwischen in Angriff genommen: Sekundenkleber in die Risse, ordentlich zusammengedrückt. Dann habe ich schweres ~ 2,5 kg darauf gelegt, damit´s auch zusammen bleibt – das lasse ich über Nacht so liegen. Mal sehen, ob es hält – ich bin mir da nicht sicher…

Falls nicht: ich habe schon ein besonders robustes Besteck (Messer/Gabel) mit supergriffigen Griffen entdeckt. Die brechen nicht durch – auch das Design ist „gefällig“ –

man kann die Teile nicht übersehen… 😕