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Die USA sind ein großes Land, die Amerikaner sind schlaue Menschen – 💡

sonst gäbe es z.B. so (un)nützliches wie den IE nicht – nun ja: es mag Ausnahmen geben… so weit, so gut – jetzt geht es zum Thema:

„Wie sprachgewandt ist der Otto-Amerikaner, wenn leichte Erschwerungen zu erwarten sind – wie gut kann er flüssig lesen?“

Zum Testablauf: 100 „zufällige“ USA-Bürger werden interviewt, ihnen wird vorgegaukelt, das sie zu folgendem befragt werden sollen:

„Wie sollen Einträge in Online-Telefonbüchern aussehen, damit sie von der Mehrzahl der User gut & flüssig gelesen werden können?“

Dazu wird natürlich einiges erklärt: Vor- Nachname, Titel, Schriftgröße?, Font?, Teile des Eintrags fett?, usw. usw. Um es auszuprobieren, sind längere Listen mit Namensbeispielen vorbereitet – sowohl auf Papier als auch an Comps mit Monitoren.

Infos zu den „schlauen 😛 100″:

– von der „männlichen Klofrau“ bis zu Doppel-Professoren ist alles vertreten

– keiner! der 100 ist der deutschen Sprache mächtig, nicht mal im Ansatz

Wie schlagen sich nun die Kandidaten. Ich vermutmaße es mal an nur zwei Namensbeispiele:

Hugo Hilter und Jürgen Grünbrümmer

Ich bin mir fast ganz sicher: „Hugo Hilter“ könnten alle pr“ü“ma lesen 😛

aber „Jürgen Grünbrümmer“ noch sicherer keiner… 😥

Heiner Hövel sagt: „Weil die dat „ü“ nich können, woll!“ 💡 😆

DA muß ich meinem Blog-Töffel ausnahmsweise recht geben: auch die schlauesten Amis werden kläglich scheitern. Die von MS sind ja auch (meist) Amerikaner, deswegen mache ich es ihnen bei Windows leichter:

Mein Username ist nicht Jürgen mit „ü“, sondern Herr Hugo. Das kann Win, mehr soll man ihm nicht zumuten.

Jetzt hat aber Üser Herr Önkel Hügö einige Fragööön:

WIE würden diese 100 seinen richtigen Vornamen Jürgen aussprechen? Ich versuche es lautmalerisch hinzuschreiben:

– „Jöögöön“

– „Juurgn“

– „Fuck, i can´t read this!“

Der Jöögöön Klinsmäänn weiß das sicher, aber die Frau Doppel-Dr. doch auch? 😛

Aber sie liest bestimmt aus Zeitmangel diesen Artikel nicht, schluchz! Oder etwa doch? Dann könnte sie es in einem Kommentar hinschreiben. Oder weiß ein anderer Jöögöön aus eigener Erfahrung, warum er sich z.B. in LA lieber als „John“ vorstellt?

Aber was ist denn das? Gerade kömmet ein virtueller Ami ins Zimmer spaziert und sagt in reinstem Hochdeutsch:

„Güten lieben frühmorgen, Herr Önkel Hügö – kannst du mir bitte sagen, wo der Jürgen Grünbrümmer wohnt?“

„Nächste Straße linksrechts, er wohnt im Keller und im 10. Stock.“

„Danke, Herr Önkel Hügö!“

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PS: jetzt hatte ich mir EXtra 3 Wecker gestellt, um ja den „Polizeiort 110“ um 20:15 nicht zu verpassen. Aber wie das Geschick so spielt:

– ich habe den Wecker gehört, 😛 bin aber wieder eingeschlafen und erst kurz vor Mitternacht wachgeworden. So´n Ärger! 😥

– „gleich späters“ werde ich das „Morgengrauen“ aber doch sehen, weil ich es mir eben mit Mediathek View heruntergeladen habe. So.