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Herr PCWorld Mitarbeiter schreibt: „So testen Sie einen Computer beim Kauf.“ Herr Hugo schreibt noch was dazu… 😕

„Sie brauchen einen neuen Desktop-PC. Im Geschäft sehen Sie drei verschiedene Modelle, die in Frage kämen, aber Sie wissen nicht, welches davon am besten für Sie geeignet ist. Mit den folgenden Tests finden Sie direkt im Geschäft den richtigen Rechner.“

Nun ja – könnte man so machen. Ein bißchen weniger zufällig als zur Auswahl eine Münze hochwerfen ist das vielleicht… – etwas besser ist, VOR dem Gang ins Geschäft Infos zu sammeln, noch besser, ihn sich selber (mit Hilfe) im Net zu konfigurieren, dann gibt´s 2 Möglichkeiten:

– alle Teile einzeln kaufen, bis die Diele mit Paketen voll ist und dann selber alles zusammenschrauben

– den konfigurierten PC in einem Online-Shop zusammenschrauben lassen

Das erstere kostet weniger Geld, aber mehr Nerven – das zweite weniger Nerven, aber mehr Geld

Die Leute im Shop schrauben ja nicht um Gottes Lohn… :mrgreen:

Ich glaube, das die meisten, die „einfach so“ in ein Geschäft gehen

– sich vorher nicht (genug) informiert haben

– diese Tests auch gar nicht machen könnten

– falls „die im Geschäft“ sie überhaupt zuließen

Bei vielen wird „Geschäft“ wohl eine Filiale von MM, Saturn o.ä. bedeuten. Je nach Größe sieht das sicher für nicht so kundige beeindruckend aus:

„Guck´mal, Herr Hugo! Da stehen 20 (zwanzig!) Laptops nebeneinander. Und einer blinkt mehr als der andere – und die Gehäuse glänzen so schön!“

„Ööhm: a) wolltest du nicht einen Desktop-PC? b) Das Blinken kommt von den Spiegelscreens, du siehst besonders viel, wenn sich deine Lampe zu Hause drin spiegelt… c) Noch glänzen die Gehäuse, noch… – bis du die ersten paar Mal mit deinen Fingern dran gekommen bist.“

„Ach, du bist ein ollen Miesmacher, Herr Hugo. Außerdem findet meine Frau Laptops eh besser, weil die nicht so auffallen.“

„Ah so – na, dann frag´halt deine Frau, was du kaufen sollst.“