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Vorrede: unter „anderer Benutzer“ oder schlicht „Benutzer“ oder „User“ verstehe ich immer eine richtige Person. Also:

– wenn Herr Hugo eine Frau/Freundin/Köchin oder sonstwen hätte, der mit ihm wohnt UND den/die Computer von Herrn Hugo auch benutzen würde –

das wäre so´n „Anderer“ 😥 – theoretisch,

„weil ich das in der Praxis nienicht zulassen würde. Punkt.“ 😕

Denn: „Du sollst deinen Comp nur alleine nutzen, alles weitere ist von Übel!“ 💡

Programmiertes Chaos, bei entsprechend gepolten „Anderen“ Chaos² oder Chaos³ – schlimm, schlimmer, am schlimmsten.

Natürlich übertreibe ich hier ein bißchen – aber wirklich nicht SO viel. Wenn ein Nachbar in der Not käme, weil sein krankes Kind im Ausland bei seiner Exfrau ist und er nur per E-Mail Verbindung hätte und dessen Comp wäre kaputt – sicher würde ich dem helfen.

Aber auch dann würde er kein „Anderer“ – er müßte mit „meinem“ Benutzer benutzen. Wenn er sich nicht so auskennt:

„Herr Hugo, das ist alles anders als bei mir und der Browser, den kenn´ich gar nicht und deine Pfeile und überhaupt… schluchz!“

„Ruuuhich, nur die Ruhe, Herr Nachbar! Ich setze mich daneben und sage dir genau, was/wie/wo – wenn nötig, die ganze Nacht.“

Aber ein eigenes (Gast)Account bekäme der nicht. Punkt. Ich will das nicht, weil ich schlicht keine Lust habe, mich mit den Unwägbarkeiten von „mehr wie ein Benutzer“ auseinanderzusetzen.

Ich muß das ja auch nicht, weil ich immer von (meinem) Normalfall ausgehe:

„Ich habe meinen Comp, der hat seinen Comp – auf seinem kann er machen, was er will. Auf meinem mach´ich, was ich will.“

Die Trennung ergäbe sich bei mir als physisch: „mein“ Cop, „sein“ Comp – aber nicht „unser“ Comp mit x Benutzern

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Jetzt erfinde ich mal ein Szenario, wo ich der „Andere“ wäre. Also, wenn ich aus i-einem Grund bei jemandem zu Gast wäre und der mich „nötigt“:

„Herr Hugo – du kannst ruhig meinen Comp benützen. Ich habe die Seite von der B***zeitung & die mit den Kochrezepten für heute schon gelesen. Mehr mache ich sowieso nicht an meinem Laptop.“

„Öööm, öööhm, öööhm – na gut, ich tue dir den Gefallen.“ 😕

Herr Hugo schleicht sich mit etwas ungutem Gefühl zum (durch kleinen Fingerzeig) angegebenen Platz.

„Du kannst ruhig rauchen, Herr Hugo. Und ein Käffchen mache ich dir auch. Willst du ein Butterbrot?“

„Äääh – ich nehme erst das Butterbrot. Das Käffchen trinke ich dann mit der Ziga am Laptop.“

Nach einer Weile kommt Herr Hugo dann mit Käffchen zum Laptop und setzt sich hin. Alle seine Befürchtungen werden noch übertroffen:

– 15,6″ mit 1366×768, hochspiegelndes Display, Klavierlack, 5 der „feinen“ Aufkleberchen noch am Gerät.

– Win8 (noch nicht mal 8.1!) bootet auf die Kacheln

– es sind Unmengen von Ordnern und Icons zu sehen

– die meisten haben „_“ Unterstriche im Namen…

– das „e“ vom IE leuchtet blau in der Taskleiste

Herr Hugo denkt sich (sagt aber noch nichts):

„Was mache ich nur, was mache ich nur? Wenn ich noch tiefer gucke, werde ich noch viel mehr entdecken, was mir nicht gefällt. Aber ich will dendie nicht vor den Kopf stoßen, wenn ich schon mit leckerem Butterbrot und Käffchen verwöhnt werde. Hmm, hmm, hmm…“

Herr Hugo sieht nur eine Möglichkeit: er muß eine Ausrede finden (die sagt er natürlich laut):

„Herrjeh! Jetzt habe ich mir durch eine ungeschickte Bewegung 3 Finger verrenkt. Tja, das mit dem computern wird nix mehr – ich muß die Hand schonen.“

Für´s erste ist Herr Hugo gerettet – aber wenn er noch mal dort hin soll, darf oder muß? Er kann sich ja nicht ständig alle Finger verrenken?

Bis dahin würde ihm schon was einfallen… :mrgreen:

——————— Vielleicht… ———————-

„Ich, ich, ich – ich habe eine partielle Totalamnesie und weiß noch nicht einmal meinen Namen mehr. Nur, das er wohl mit „H“ anfängt, stimmt das? Weißt du, wie ich heiße?“

So einen verwirrten H??? bittet der bestimmt nicht zum Computer – selbst wenn, würde dieser ja einfach behaupten, das er alles computermäßige auch vergessen hat. Sowas kann nicht passieren? Nein? Doch!

„Schiri, ist dies das Finale? Ich muss wissen, ob das wirklich das Finale ist.“

„Das ist das Finale!“

„Danke, es war wichtig, das zu wissen.“

O-Töne Schiri Rizzoli & Christoph Kramer. 😕

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PS: Heute ist übrigens nicht das Finale, heute ist der 4. Advent.