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Tja, die Digitale Kompetenz – wer hat sie? Und wie viel?

Am 5.11.14 hat die FAZ das gefragt, seitdem hat der Artikel halb fertig „geschlummert“, macht aber nicht viel: meine eigene (die ich versuche einzuordnen) und die von den anderen ist seitdem sicher nicht explodiert.

Ich möchte das mal nicht nur auf´s I-Net, sondern auch allgemein auf´s „computern“ beziehen. Es gibt ja nicht nur

– „Otto“-User = wissen weniger als nix 😥

– Superspezialisten = wissen alles (besser?) 😆

Nein, es gibt genau wie bei der Gauß´schen Glockenkurve alles mögliche dazwischen. Wo bin ich da nun „gelistet“? Die Hugo-Aussage:

„Anfang 2007 war ich mit 55 „bisschen über 0“ – jetzt bin ich 63. Und ich habe mich etwas von „0“ entfernt.“

Ich bin da relativ ehrlich zu mir selber – belügen kann man eh nur andere, nicht sich selbst. Eine ganze Menge habe ich schon gelernt, einfach weil ich mich viel mit der Sache beschäftigt habe. Z.B. um mir Windows nach und nach so anzupassen, das es mir gefällt, oder, oder.

Im Umkehrschluß heißt das natürlich auch: wo ich mich nun „wenig bis fast gar nicht“ mit befaßt habe, da weiß ich auch wenig von… Ein gutes Beispiel ist das Thema: „alles mitum Office-Progs“.

– Powerpoint? Ich weiß, was da ist – ich brauche es aber „null“

– Excel? Ich weiß, was da ist – ich brauche es aber „null“

Ich kann die Sachen mit Open Office aufmachen, das reicht mir. Das, was andere z.B. oft mit Excel berechnen – ich mache es nicht so oft. Und wenn doch, dann nach alter Väter Sitte:

– Hugo greift nach mittelgroßem Zettel, Kuli & Taschenrechner

– Hugo kritzelt & rechnet & brummelt dabei vor sich hin

– Hugo sinniert, streicht dieses/jenes durch – anderes hakt er an

Sicher könnte ich mich da einarbeiten, um mit dem Open Office Programm „Calc“ (entspricht ~ Excel) diese Tabellen zu erstellen. Ich habe mir schon Links zu den Tutorials gespeichert. Aber:

„Ach nee, das ist so trocken – da habe ich so „gaakeine“ Lust zu. Mit Zettel, Kuli, Rechner komme ich auch recht fix zu Ergebnissen – also bleibe ich dabei.“

Herr Hugo ist kein „Otto“ mehr – aber noch lange kein Superspezialist. Wird er wohl auch nicht werden, aber immer wieder ein bißchen dazu lernen. Herr Hugo ist…ein Hugo – irgendwo auf der Gauß´schen Kurve.

Hauptsache, er ist kein Töffel! 😆

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Heute kam ich mir aber fast so vor, als ich ein neues, externes 3,5″ Gehäuse mit USB 3.0 Anschluß mit einer vorhandenen WD Green 3 TB bestückt und an NAS & PC probiert habe:

– mit dem vorherigen Gehäuse ging´s am NAS gar nicht, der PC blieb beim Booten vor dem Win-Start hängen, wenn das „Externe“ verbunden war und Strom hatte.

Habe ich vor dem Hochfahren den Strom per Schalter am Gehäuse ausgeschaltet, kam Win normal. Dann den Strom ein, die externe HDD wird nach kleiner Zeit normal erkannt, Zugriff kein Problem, runterfahren des PC kein Problem. Beim nächsten Hochfahren – tja: „hängen“…

– mit dem neuen Gehäuse klappt es am NAS vollkommen normal, so, wie es sein soll. Aber am PC: „hängen“ wie zuvor.

Wohlgemerkt: da war in beiden Fällen die gleiche HDD drin, die ich vom einen aus- und ins andere wieder eingebaut habe. Eine 2,5″ externe klappt immer, egal wo ich anschließe (die braucht auch nicht extra Strom). Hmm, hmm, hmm – wer/was bremst mich da aus?

Oder ist meine digitale Kompetenz noch zu klein? 😕