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Neues & altes vom Wackeldackel und seinen Kumpel 😆 dem Wackelelvis.

Bei Wikipedia weiß man wie immer noch mehr als alles dazu – wie es sich gehört:

„Ein Wackeldackel ist die Nachbildung eines Dackels aus Kunststoff, dessen Kopf beweglich gelagert ist, so dass der Wackeldackel, wenn er auf der Hutablage oder dem Armaturenbrett eines fahrenden PKWs steht, je nach den Bewegungen des Fahrzeugs den Kopf bewegt (mit ihm wackelt).“

Um das noch zu präzisieren, fügt Herr Hugo ergänzend & erläuternd hinzu:

„Wenn der PKW steht dackelt der Wackel wackelt der Dackel NICHT mit dem Kopf! Außer böskräftige Menschen versuchen den PKW umzuwerfen, wegzutragen etc.“

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Zum „wegtragen“ fällt mir gleich was ein – aus meiner Jugendzeit, als Herr Hugo noch ~ 18 Jahre war. Mit der Schulklasse waren wir auf Klassenreise in einer Jugendherberge, die war in einer Burg iwo in NRW.

Da waren auch noch andere Klassen von anderen Schulen – LehrerInnen natürlich anbei „zum Aufpassen“. Einer der Pädagogen hat dauernd von seinem Alfa 2600 erzählt – bis auch alle wußten, das er einen hatte. Mit hatte er den Wagen aber nicht.

Dafür hatte eine junge Pädagogin ihr Fahr“zeuch“ dabei – allerdings keinen Alfa, sondern einen R4, ein noch feineres Gefährt. Dieser war innerhalb der Burggemäuer geparkt. Da war genug Platz, schöne Bäume standen auch dort.

Irgendwie sind wir jungen Helden frühnächtens auf die Idee gekommen, der Lehrerin einen Streich zu spielen: den R4 so zwischen 2 Bäume zu tragen, daß sie nicht wegfahren kann…

Gesagt, getan: getragen haben wir zwar nicht, aber mit genug Manpower war der R4 nach kurzer Zeit zum Ziel hingeruckelt – und wir waren recht zufrieden.

Die Lehrerin weniger, weil sie am nächsten Morgen ins Dorf fahren wollte – aber nicht konnte. Wie haben natürlich striktestens abgestritten, mit dem frevelhaften Tun auch nur das geringste gemein zu haben.

„Wir? Neien – sowas würden wir NIE tun! Sicher waren das Burschen aus dem Dorf, haben sie da evtl. welche verärgert?“

Natürlich haben wir dann SOfort unsere Hilfe angeboten, den R4 wieder fahrbereit zu machen. Unser Lehrer konnte sich aber schon denken, wer das Wägelchen verruckelt hatte – der hat aber nur gegrinst.

Abends waren wir mal in der nahen Disko – der Alfa-Lehrer und die mit dem R4 waren auch da. Sonst war im Umkreis nicht viel los abends. Der Alfisti hatte schon was „intus“, wollte aber unbedingt mit der R4-lehrin tanzen.

Da habe ich mir den Spaß gemacht, vorher zur Lehrerin zu gehen – so fix konnte der Alfisti nicht mehr, grins. Und die ist tatsächlich mitgekommen und hat ein/zwei Tänzchen gemacht.

Hinterher haben auch andere aus unserer Klasse mal mit ihr getanzt – die war ja nur ein paar Jahre älter als wir. Vielleicht hat sie auch gedacht:

„Na, lieber mit den Jungs, die trinken relativ gesittet ihr Bierchen, als mit dem Schickermann-Lehrer.“

So´n Wackeldackel hatte die aber nicht im R4. 😆

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Ob iwelche Jungmänner mit iwelchen Jungmädels nächtens anderes getrieben haben als R4s zu verruckeln? Ich möchte es nicht gänzlich ausschließen.

Unser Lehrer hatte im Vorhinein angedeutet „…das so etwas natürlich nicht geht und wenn man es trotzdem täte, dann bitte so, das er es nicht sähe.“

Entweder ist nix passiertoder er hat nix gesehen :mrgreen:

Einmal haben wir aber einen nicht unbeliebten Mitschüler vermißt und sind dem nachgegangen – bis in ein hinteres Burggemäuer. Ob er dorten war? Er war da, aber beschäftigt. Nicht mit der o.a. R4-lehrin, sondern einer Schülerin.