Schlagwörter

, , , ,

Manchmal muß sich Herr Hugo an den Kopf langen, wenn er so was sieht… 😥

Als würden die Konstrukteure von Notebooks geradezu versuchen, dem User das Leben so schwer wie möglich zu machen – zumindest dann, wenn er sein Notebook nicht nur mobil benutzt. Vor kurz habe ich wieder so ein Notebook im Net gesehen, das ausdrücklich als „für Gamer“ bezeichnet wurde. Die Hardware an sich hat da schon gepaßt, aber…

Zuvörderst ganz profane Feststellungen, die auf PCs und/oder Notebooks zutreffen dürften:

– PC + Monitor + Tastatur + Maus = permanenter Stromanschluß Pflicht, sonst ist das Teil tot wie ein Stein

– Notebooks brauchen Stromanschluß a) wenn sie aufgeladen werden und b) wenn sie volle Leistung bringen sollen

– manche Leute räumen ihr Notebook immer wieder in den Schrank (oder sonstwo hin), manche lassen es an seinem festen Platz stehen

– eine Menge Leute benutzen ihr Notebook mit einer „richtigen“ Maus, weil sie damit viel besser „können“ als mit dem Touchpad – Gamer dürften das eher noch häufiger tun

– 85% der Menschen sind Rechtshänder, von den 15% „Linken“ nehmen eine Menge die Maus auch in die rechte Hand

– an allen Notebooks sind außer Strom mehr oder weniger Anschlüsse: für USB, für LAN, für Monitore, für Kopfhörer

Auf was für einen „verwegenen“ Gedanken könnte einer nun kommen, der ein Notebook hat? Richtig:

„Äääh – in diese Anschlüsse kann/muß ich doch mal etws hineinstecken, dafür sind sie ja schließlich da.“

Recht hat dieser User, Herr Hugo kann ihm nur voll zustimmen. Und die Konstrukteure sollten es eigentlich auch wissen, das Anschlüssen nicht nur „da“ sind, sondern mitunter auch benutzt werden. Bei dem o.a. Notebook waren alle! Anschlüsse rechts.

Da hat einer schon zu tun, das z.B. Strom, eine externe HDD und ein USB-Stick nicht „kollidieren“ – so unwahrscheinlich ist das Szenario ja nun nicht. Wenn der Gamer dann die Maus in der rechten Hand hält, könnten die Kabel im Wege sein. ICH kann mir das vorstellen, aich wenn ich das Notebook ohne Kabel sehe – die Konstrukteure nicht?

Gut, es gibt Lösungen: das Notebook mit externer Tastatur bedienen, dann kann die Maus auch „vor“ und man kommt nicht an die Kabel – machbar ist alles irgendwie.

Vorher nachdenken ist aber auch machbar, oder? 😕

Öfters habe ich den Eindruck, das beim Studium der Entwickler sowas wie Ergonomie a) nicht gelehrt wurde oder sie b) dann konsequent weggehört haben. Vielleicht werden aber auch brauchbare Ideen von BWL-ern meist abgeblockt.

„Das Teil muß schön glänzen und dünn sein und mit herrlichen Worten beworben werden. Einmal gekauft, wird sich der Kunde damit abfinden. Gibt ja eh mehr Otto´s als Hugo´s…“