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Tja, die von PCGH haben was von Gartner gehört & Herr Hugo hat es gelesen. 💡

„Marktbeobachter Gartner hat seine aktuellen Verkaufsprognosen für den PC-Markt veröffentlicht, die für den Handel nicht besonders rosig aussehen. Demnach sollen die Verkäufe um über acht Prozent zurückgehen, Windows 10 ändere an dem Umstand nur wenig. Einzig bei den Smartphones werde es einen Wachstum geben…

…Da das Upgrade von einem gültigen Windows 7 beziehungsweise Windows 8.1 kostenlos ist, braucht sich der normale Nutzer, der noch nie ein Betriebssystem selbst installiert hat, keinen neuen Rechner kaufen.“

Naja – es gibt ja auch andere Gründe, sich mal einen neuen Rechner zu kaufen. Oder eben nicht – aber dazu etwas später.

A.j.F. wird mir da (wieder einmal) bestätigt: ich bin kein normaler User mehr, denn ich habe schon ein Betriebssystem selbst installiert, sogar schon diverse Male. Na, so´n ganz normaler User war ich ja von Anfang an nicht, selbst als ich Jan. 2007 Win XP noch nicht selbst neu installieren konnte:

  • tiefes Grundmißtrauen gegen Microsoft, gepaart mit
  • einer übergroßen Abneigung gegen den IE

Beides hat sich seitdem eher verfestigt als abgebaut. Aber jetzt zum (Nicht)Verkauf von

„…Desktop-PCs, Notebooks und „Premium-Ultramobiles“ (u.a. Microsofts Surface und Apples Macbook Air) über das gesamte Jahr 2015 um über acht Prozent hinter jenen von 2014 liegen (291 Mio. vs. 314 Mio.). Die besagten „Premium-Ultramobiles“ würden dabei den Rückgang von PCs noch etwas auffangen und bis einschließlich 2017 einen Wachstumsmarkt darstellen – ganz im Gegensatz zu Desktop-Rechnern und Notebooks, deren Verkäufe auch 2017 noch zurückgehen sollen.“

Ich würde die Gruppen ja etwas anders einteilen, sehen wir mal:

  • die klassischen Desktop-PCs – „Kasten“ unten, Monitor(e) oben
  • All-in-Ones, hier besonders iMacs – alles oben
  • Not(e)books – größere und kleinere
  • Convertibles/Tablets mit extra Tastatur

Wobei es da in jeder Gruppe natürlich stärkere und schwächere Teile gibt. Und warum wird da weniger verkauft? Weil die meisten Teile mittlerweile dicke stark genug sind, um locker alles zu machen, das der o.a. normale User eben so macht.

Allerdings, so´n Normalo, der z.B. nach 3 Jahren Win7 einfach Win10 drüberbügelt(n läßt), der möchte ich nicht sein. Weil da garantiert viele von denen viele Nachbarn/Family um Hilfe fragen müssen. Das ganze beziehe ich wie immer nur! auf den privaten Bereich, Firmen kaufen bzw. ticken anders.

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Aber vielleicht ist da ja doch ein kleiner Hoffnungsschimmer am Horizont zu sehen – wenn ich mir mal wieder ein Telefonat ausdenke… Dieses Telefonat würde zwischen einem wahrscheinlichen Herrn M. und dem öbersten IT-ler einer nicht kleinen Firma in W****b*** geführt:

„Hören sie mal, Herr IT – wir werden unsere Hardware gewaltig aufrüsten müssen. Machen sie sich in dieser Hinsicht einmal Gedanken und legen sie mir das Ergebnis PERsönlich vor – und zwar nur mir!“

„Auf welche Gesichtspunkte soll ich besonders achten, Herr Chef?“

„Ja nun – die anzuschaffenden Computer plus Software müssen a.j.F. stark & sicher genug sein, damit gewisse amerikanische Behörden Konkurrenten uns keine Daten unserer überlegenen Dieseltechnik ausforschen können.“

„Das wäre in der Tat fatal, Herr Vorstandschef!“

„Das WAR schon fatal – was meinen sie, warum ich jetzt der neue Chef bin…“

„Wie viele neue Comps könnte ich denn…?“

„Na, so 100000 Stück werden wir schon brauchen.“

„Ein schöner Auftrag für den, der ihn bekommt.“

Und so schließt sich der Kreis – des einen Leid ist des anderen Freud. Wie so oft in dieser, unserer Welt.

Gute Geschäfte sind gut, bessere Geschäfte sind besser. :mrgreen: