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Oder besser: wo sollen sie sein? Wo hebt man sie auf? 💡

Tja, „früher“ war das ziemlich klar – und „früher“ heißt: als die Fotos noch auf Film gemacht wurden. Da hat wohl jeder, der etwas Interesse hatte, seinen Negative gut gehütet – Profis sicher noch besser. Denn aus einem Negativ konnte/kann man immer wieder ein Papierbild machen, wenn z.B. das/die „alten“ verloren, verkramt, verbrannt, ver… waren.

Was früher das Negativ, ist heute die Original-Datei – die gibt man eben auch nicht aus der Hand, sondern bewahrt sie sicher auf. Und immer noch am sichersten ist „hier beim Hugo“ für mich, „da bei dir“ für andere.

  • auf dem Rechner (wenn einer mehrere hat, auf dem Haupt-Rechner) – aber natürlich nicht auf der Systempartition/Festplatte
  • und auf einem externen Backupmedium (eine externe HDD ist keine gar so schlechte Idee…) – aber auch regelmäßig „backen“!
  • wenn zusätzlich noch ein NAS vorhanden ist: drauf mit den Fotos, wobei dann am besten vom o.a. Rechner dahin gesynct wird

Wie das ist, wenn man Fotos „irgendwo anders“ hat, zeigt exemplarisch die Einstellung von Google Picasa. Der Herr Caschy hat „seins“ schon dazu geschrieben – Herr Hugo verlinkt auf dessen Artikel.

Der hat die seinen Fotos auch alle zu Hause. 🙂

Wenn alle Fotos sicher im Stübchen sind, dann kann man die Kopien noch sonstwo hin schieben – falls sie da verloren gehen: keine Panik nicht, alles ist noch da.

Wer seine Photos nun UNbedingt parat haben will, wenn er in Hinternesien seinen Stiefschwager besucht, der hat einige Möglichkeiten, das mit oder ohne Cloud zu bewerkstelligen – dazu einige Gedanken:

  • muß derjenige denn ALLE Fotos parat haben? Muß er unbedingt deren Originaldatei(en) zeigen?

Heißt: zuerst „ausmisten“ – niemand macht nur gute Fotos, die schlechten gleich in die Tonne und nicht in die Cloud. Und bei den guten probieren, ob sie nicht verkleinert ausreichend gut aussehen. Der Stiefschwager will doch keine Großplakate davon drucken?!

Wenn der Fotofreund einige Erfahrungen damit gesammelt hat, weiß er, wie viel Platz er ~ durchschnittlich braucht. Damit meine ich die Kopien, die er „mitnehmen“ will, die Originale sind ja zu Hause. Ich habe das selber mal probiert mit einem Foto meiner kleinen Digicam (die krummen Zahlen sind den Tools geschuldet)

  • 100% – Original – 3,47 MB
  • 13,5% – Kleiner 1 – 479 KB
  • 8,8% – Kleiner 2 – 311 KB
  • 4,6% – Kleiner 3 – 164 KB

Dann habe ich mir das ganze in groß auf dem TV angesehen – selbst die kleinste Datei war eigentlich noch gut genug, ich hätte aber wohl die mit den 8,8% gewählt.

Das bedeutet: wenn ich großzügig 10% rechne, wären das 350 KB/Foto, sind ~ 1 MB = 3 Fotos. Bei 1000 Fotos 333 MB, bei 10000 Fotos 3,5 GB. Hat jemand mehr als 10000 gute/zeigenswerte Fotos? Ich behaupte mal: eher nicht…

  • Hosentasche > USB-Stick > 1000 Fotos > da ist noch viel Platz, wenn der Stick 32/64 GB hat.

Und der angedachte hinternesische Stiefschwager hat sicher ein Gerät, wo hinein man den Stick stecken könnte – oder er kennt einen, der ein solches Gerät hat.

Dem Fotoabend mit Schnappes steht nichts mehr im Wege. :mrgreen:

PS: Natürlich nicht zuviel Schnappes, sonst wird das doch unscharf – das liegt dann aber nicht an den zu kleinen Dateien, sondern am Schnappes.

PPS: Picasa o.ä. ist nicht vonnöten – nicht für die Fotos, und für´s trinken schon gar nicht.

PPPS: Ich will aber keinen zu Alkoholexzessen animieren – schöne Fotos kann man auch bei Kaffee, Fanta oder anderen nichtgeistigen Getränken anschauen.