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Ein Artikel, der Herrn Hugo aus dem Herzen spricht – hier bei PC-WELT zu lesen. 💡

Natürlich ist nicht die Hardware dumm, sondern die Doofheit (oder Dreistigkeit) der Hersteller und der Käufer, die sich sowas aufdrücken lassen, ohne sich je zu beschweren ist mit Händen zu greifen. Wenn nur genug laut schreien – wie Blei würde manches in den Regalen liegen und wäre ganz fix „out“.

Einiges ist schon bekannt oder länger her (auf ganz neuen Rechnern läuft eher kein vorinstalliertes Win8 mehr) – aber das macht nicht viel aus, weil es um generelles geht. Einiges ist ganz besonders generell, hat Herrn Hugo genervt, nervt ihn und wird ihn weiter nerven. Deswegen ein paar Auszüge aus dem verlinkten Artikel:

„Platz 8: Glanzlack

Glänzende Lacküberzüge auf Tablets, Smartphones und Co. sehen schick aus – machen aber jeden Fingerabdruck und jedes Staubkorn sofort sichtbar. Will man sie dann reinigen, weil sie aussehen wie eine durchweichte Pommestüte, erleiden sie blitzschnell Kratzer und sehen abgenutzt aus. Das ist besonders ärgerlich bei Hardware, die darauf ausgelegt ist, oft an eben diesen Problemzonen angefasst zu werden. Die empfindlichen Glanzlack-Oberflächen finden sich mittlerweile nahezu überall: Auf Routern, auf Lautsprechern und auf All-in-One-PCs mit Touchscreens.“

Muß ich dazu etwas sagen? Muß ich nicht – „ätzend“ ist noch zu milde für solche Glanzorgien. „Besser“ 😡 ist nur noch: Klavierlack & Spiegelscreen…

Ein konkretes Beipiel habe ich dafür, das ich selber erdulden muß. Teufel baut gute Soundsysteme, ich habe eines davon. Diese Fernbedienung gehört dazu – was macht man damit?

Tja, man kann Lautstärke und Höhen/Bass damit regeln sowie mit dem kleinen Knopf aus/in Standby wechseln. Dei Bedienelemente sind matt, die kplt. Oberfläche ist Glanzlack. Wenn man die nicht so übervorsichtig mit ganz spitzen Fingern bedient wie Herr Hugo…siehe oben.

„Platz 3: Sinnlose Aufkleber

All-in-One-PCs, Desktop-Rechner, Laptops und Tablets sind beim Neukauf oft zugepflastert mit den Aufklebern diverser Hardware-Hersteller. Die Frage ist: Wozu? Jeder normale Kunde weiß doch ohnehin, dass ein „Intel Inside“ im neuen Rechner steckt, wenn er sich auch nur halbwegs mit den Spezifikationen auseinander gesetzt hat. Und wen kümmert’s schon, dass der neue All-in-One-PC Dolby dekodieren kann? Und wow: Auf diesem neuen Desktop-Rechner läuft tatsächlich Windows 8? Wie überraschend…“

Nicht nur da gibt´s die ominösen „Schildchen“ – denn auch auf Druckern, Monitoren, und, und habe ich sie schon gesehen. Meist so, das sie gleich ins Auge springen. Da kennt Herr Hugo nur eines: noch BEvor so´n Teil auch nur auf seinen Platz gestellt wird:

„Weg mit den Schrott-Schildchen!“

Besonders ärgerlich ist natürlich, wenn die Schildchen nicht (oder nur mühsamst) rückstandsfrei zu entfernen sind… 😡 Die beste Taktik ist immer: sofort nach Kauf mit aller Vorsicht – später geht es nur noch schwerer.

„Platz 1: Vereinnahmende Stromadapter

Viele Ladegeräte und Stromadapter verbrauchen allein wegen ihrer undurchdachten Form mehr als einen Platz in einer durchschnittlichen Steckdosenleiste. Wirft man einen Blick auf das nebenstehende Bild, sieht man das Desaster: Hier belegen gerade mal drei Ladegeräte eine Steckdosenleiste, in die eigentlich sieben passen könnten. Dabei würde es sogar schon reichen, die Form des Adapters ein wenig in die Höhe zu ziehen und das Kabel statt seitlich an der Oberseite herausragen zu lassen. Doch so praktisch scheint einfach kein Hersteller zu denken…“

Wie wahr, wie wahr: selbst bei Steckerleisten, wo die Steckdosen um 45° abgewinkelt angebracht sind – zu breit ist zu breit. Mindestens einer, oft auch zwei danebenliegende sind unbrauchbar. Man kann ja auch nicht alle die Netzteile ganz vorne oder hinten einstecken.

Diejenigen, die solche Adapter „verbrechen“, die haben a) keine Ahnung, setzen b) unbegrenzten Platz voraus oder c) das die User gerne viele Kabel im freien Raum sehen.

Man sollte sie mit ihren adaptierten Glanzlack-Schildchen einfach erschlagenwecken! :mrgreen:

Über die Platzierungen (1 – 10) könnte man sicher diskutieren – aber der Nervfaktor ist bei jedem der zehn hoch genug, um sich die Haare zu raufen.

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Herr Hugo schickt seinen virtuellen Helfer Kuno in die Wohnung von 10 Otto-Usern, damit er folgende Annahmen bestätigt:

  • mind. 5 haben Glanzlack auf einem Laptop
  • mind. 5 haben Klebeschildchen auf dem Teil
  • mehr wie 5 haben so´n klobiges Netzteil
  • mind. 5 haben die Standard-Popel-Cursor

„Kannst du hellsagen und wahrsehen, Herr Hugo-Chef, das stimmt fast alles ganz genau?!“

„Sage an, WIE genau.“

„Ich sage an: ja – ja – ja – alle 10 haben die Popel-Cursor.“

„Mein lieber Kuno – das überrascht mich nicht…“ 😕