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So ein Tag so wunderschön wie heute gestern 😕 so… kann nur alle 4 Jahre vorkommen.

Nicht, weil Tatort so selten kommt (und noch seltener wiederholt wird…), neien – den 29. Februar gibt´s nur alle 4 Jahre, weil….aber das sollte jeder wissen. Wer es nicht weiß, der gehe ins Eckchen und schäme sich.

An diesem 29. Februar ist Herr Hugo (wie öfters) früh erwacht und saß ~ 7:30 vor dem Fernseher – die FB vom Fire TV „Kästchen“ in der Hand. Er hat geklickt, um sich den Tatort vom Vortag von lokal zu streamen. Nach den Vorabinfos hatte er schon geahnt:

„Dieser Kölner Tatort ist bestimmt nicht voll nach Hugo´s Geschmack…“

Das war er dann auch nicht – aber ich konnte ja vorspulen und nicht so „tolles“ überspringen. Was ist mir aufgefallen (Herrn Hugo fällt immer was auf…):

  • die Kölner Kommissare können mehr, als viele auch nur ahnen – sie können nämlich in der Zukunft ermitteln. Den Beweis erbringt Herr Hugo sogleich: ein Überwachungsvideo von 13.7.2016 konnten diese fähigen Polizisten schon Ende Februar 2016 ansehen… Oder der/die zuständige Person benutzt schon Win10 und ist deshalb verwirrt

Aber nun zum weiteren Inhalt bzw. den Protagonisten, die außer den KHKs noch im Tatort waren:

  • die lügenhafte Tochter, die sich Mißbrauchsvorwürfe gegen ihren Stiefvater & Klassenkameraden ausdenkt – sie wohnt im Villenviertel, die Eltern sind „nicht arm“
  • deren Freund/Lover mit vielen Tattoos und aus einem Problemviertel – der ist pleite, seine Mutter ist pleite, sein jüngerer Bruder ist vom Hochhausdach gesprungen. Weil ihn der Vater dauernd verprügelt hat, um ihm seine Schwulheit auszutreiben. Zur Strafe hat ihn der „Lover“ vom Balkon geworfen, als der gute Vater mal wieder besoffen war – das wußten aber nur er selber und seine Mutter. Die war ihm aber nicht böse, sondern eher dankbar & froh, das der „Alte“ endlich weg war
  • der Freund/Lover ersticht den Stiefvater mit einem großen Messer aus der Villenküche (wegen des erfundenen Mißbrauchs), er erschießt seinen Arbeitgeber im Club, als der ihn überrascht wie er ihn bestiehlt
  • die lügenhafte Tochter bedroht einen Passanten mit der Pistole, als er sie und den Lover im gestohlenen Auto beim Sex erwischt
  • die beiden KHKs hetzen während dieser Wirrungen den beiden hinterher, um neue/mehr Mordtaten zu verhindern. Mehr Morde geschehen auch nicht mehr
  • der Freund/Lover sprigt am Ende auch vom Hochhausdach

Das war in groben Zügen der Inhalt dieses Tatorts. Noch wichtig: den fiktiven Steuerzahlern bleiben weitere Kosten erspart, weil

  • Prozess und anschließendes Gefängnis kosten viel Geld – das die fiktiven Steuerzahler ja aufbringen müßten
  • aber der Täter ist ja vom Dach gesprungen – Schlichtbegränis ist sehr viel günstiger

Wer diesen Tatort versäumt hat, der muß sich nicht grämen – a.j.F. nicht, wenn er einen Geschmack ungefähr wie Herr Hugo hat. Ich werde diesen Tatort auf seinem Endspeicherplatz so benamen:

~Tatort Köln 977 – Kartenhaus.mp4 – das ominöse „~“ vor dem Namen bedeutet:

„Der kann im Zweifelsfall in die Tonne, man muß nicht alles ewiglich aufheben.“

Die Kennzeichnung habe ich mir ausgedacht, damit ich später nicht lange überlegen muß, was gelöscht werden kann.

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PS – für nicht so tatortige Seher: KHK = Kriminalhauptkommissar

PPS – am 1. März muß man das Datum von vielen Uhren mehr als üblich umstellen. Weil es den 30. & 31. Februar auch in Schaltjahren nicht gibt…