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An einem Mittwoch im März wurde geschleppt – aber vollkommen unerwartet. 😕

Zuerst die TV-Zeitung am Bahnhof – der Rucksack ist leer, die Zeitung wiegt nicht viel. Von da kommod zur Norma, hinein und „den Zettel“ abarbeiten.

Natürlich schnellstens dorthin, wo die Käsestangen & Brötchen lauern. Die sind wie immer begehrt, andere mögen sie auch. Wenn das & die anderen „Grundeinkäufe“ erledigt sind ist Zeit – der Einkaufswagen wird geparkt, Herr Hugo schlendert durch die Reihen und guckt.

Meistens sehe ich ja schon vorher „was“ – aber: zuvörderst ist das andere wichtig. Nun war aber die Zeit, genauer nachzuschauen, was ich zuvor gesichtet hatte:

  • Kissen im 4-Pack „zum unter den Po legen“ – die waren nötig. Weil man sie mit der Zeit „platt sitzt“, konnte ich neue gebrauchen
  • eine Bodenschutzmatte „zum unter den Chefsessel am Schreibtisch“, auch die halten nicht ewig

„Hugo, das nimmst du beides mit. Was sein muß, muß sein.“

Jetzt hatte ich an diesem Tage aber schon ordentlich was im Wägelchen – manchmal braucht man eben ein bißchen mehr, 2 Flaschen Fanta wiegen auch was. Und jetzt kamen noch die zusätzlichen Dinge hinzu.

Zuerst galt es, die widerspenstige Bodenschutzmatte zu bändigen: gut tragen läßt sie sch nur zusammengerollt, man muß sie aber zubinden, sonst geht sie gleich wieder auf… Herr Hugo hat einen alten Gürtel dafür parat, aber nur 2 Hände – man bräuchte aber 3, um es zu bewerkstelligen. Kein Problem nicht, den jungen Norma-Mann gerufen:

„Hallo, können sie mal hier festhalten, damit ich…“

Der junge Mann tat wie geheißen und hielt die zusammengerollte Matte eisern fest. Und kommunizierte mit einer Kollegin, Herr Hugo mußte wieder „rufen“:

„Sie können jetzt loslassen. Sie können jetzt loslassen. Sie können jetzt loslassen. Sie…“

Aha, dann hatte er´s mitbekommen und trabte ab. Herr Hugo brachte den Einkaufswagen zurück und stiefelte los, die ~ 250 m nach Hause:

  • Rucksack auf dem Rücken, wie sich das gehört
  • links 2 Leinenbeutel in der Hand, die Matte unter den Arm geklemmt
  • rechts die 4 Kissen in ihrer Folie in der Hand

Vom Gewicht her alles machbar, aber etwas unhandlich. Ich mußte ja a) aufpassen, das mir die Matte nicht entschlüpft und b) den Kissen-Pack sicher festhalten. Aber mit hugogrummeln kam das zu Hause immer näher, bald war ich an der Haustür.

Da mußte ich die Kissen kurz auf den Boden, um den Schlüssel aus der Jackentasche zu kramen. Tür auf und mit dem linken Fuß absichern – der Schlüssel muß in die Tasche, die Kissen wieder in die Hand. Fahrstuhl? Ist nicht – ich muß aber nur in den 1. Stock.

Vor der Wohnungstür Beutel & Matte & Kissen auf den Boden, in die Küche den Rucksack hin stellen. Zurück und das andere Zeugs geholt, danach fix umgezogen, alles verräumt, die alte Bodenmatte weg, die neue hin. Dann wacker ein Käsestange und ein Brötchen gegessen und noch ein Käffchen warm. Mit dem & Ziga zum Comp – Herr Hugo war fertig & bereit.

Puuuh… 😕 Feddich! 🙂

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Merke: immer nur soviel mitschleppen, wie man gerade noch tragen kann…