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Sooo – heute ist Karfreitag. Das ist ein gaaanz ernstlicher Feiertag, da gilt (auch) in Bayern ein gaaanztägiges Tanzverbot! Bis einschließlich Samstag 23:59. Also bitte auch beim Lesen des Artikels nicht! herumhüpfen & for Vreude grölen –

Herr Hugo hört alles! :mrgreen:

Ob so ein Tanzverbot nun Sinn macht? Ich meine: Nein! Wer beten will, soll beten – ich glaube kaum, das die Leute aus der Disco oder sonstwoher eilen, um denjenigen zu stören.

Aber bitte, ist eben so. Die Leute können sich ja stattdessen bis Samstag  Mitternacht ganz still besaufeninnen, um dann umso wilder über die Tanzfläche zu trampeln – um 0:01 ist ja schon Ostersonntag, da darf man wieder…

PS: (für obiges) Der Gabe Aul könnte evtl. schon Samstag früh abends lostanzen, wenn er in München wäre, der eine Polizist sagt zum anderen Polizist:

„Jo mei, des isch zwor erscht kurz nach neine, aba desch is a der Aul´s Gabe…“

„Freili, der koa doch sei Uhr net guat genua oblesn. Vülleicht waas er aba was üba des neie Redschtone?“

Herrjeh – wie komme ich denn jetzt vom Tanzen in „Minga“ zu der ernsten Ransomware? Ach was – die Leser machen den Gedankensprung schon mit. 🙂

——————- Ende mit lustig, etwas ernster ———————-

Ich hatte ja schon über Locky berichtet, jetzt dazu mal etwas allgemeineres. 💡

Was Ransomware eigentlich ist, kann man gut bei Wikipedia nachlesen. Herr Hugo formuliert es mal salopper:

„Ich hab´alle deine Dateien verschlüsselt, du kommst nicht mehr ran. So! Wenn du mir aber xxx Ocken gibst, bekommst du den Code, mit dem du sie wieder entschlüsseln kannst. Aber schnell, sonst…“

—————– nach einiger Zeit… ——————-

„Herr Hacker-Chef, der Nutzer Karl-Otto Otto hat seine Ocken bezahlt. Ich schicke ihm jetzt den Code.“

„Bist du blöde, Hacker-Helfer? Hauptsache, wir haben die Ocken! Dessen Daten sind weg und bleiben weg. Wir machen uns doch nicht die Mühe, ihm den Code zu schicken – unsere Zeit brauchen wir, um neue Nutzer abzuzocken.“ 😕 😡

Tja, so könnte es kommen: gelöhnt und……nix ist mit „Daten zurück“. Das größte Problem ist ja, das die neuen Ransomtools alles verschlüsseln (wollen). Also auch die externe Festplatte, wenn sie ständig „dran“ ist.

Bei einer externen HDD wäre das ja noch machbar (aber unbequem), weil man immer daran denken muß, sie anzuschließen und zu trennen. Aber bei einem NAS?

Da ist doch gerade der Sinn, das man von mehreren Rechnern Zugriff hat – also muß das zumindest in der Zeit, wo mind. ein Rechner an ist, auch verbunden & aktiv sein.

Wenn man alles, was da TB-weise drauf ist, nun auch noch einmal backen muß? Vielleicht auf ein zweites NAS, das man dann nur zu diesem Zwecke anschließt? Das führt doch ins uferlose – zumindest bei Privatanwendern.

Ich hoffe ja sehr stark, das mein ausgeprägtes Mißtrauen hilft. Dagegen, das sich so ein Ransom-Fiesling bei mir einnisten könnte.

Sonst müßte Herr Hugo noch vor Zorn tanzen? 😕