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Der neue Kindluxuse Oasis ist ein edles Teil.  😕

Leider hat Luxus auch seinen luxuriösen Preis – 1x Oasis = mind. 290,- €. Gefallen tut mir der Oasis ausnehmend gut: das asymetrische Design, die Hülle mit Akku – sehr nicht übel.

Was mir immer noch nicht so zusagt: die Größe des Displays. Ich habe ja nur den „Schlicht“-Kindle – aber größer ist der Screen leider beim neuen Luxus-Reader auch nicht.

Man hätte doch einen Teil des Gewichtes, das man durch die neue Technik einspart in Größe umsetzen können – schon 7″ wären merklich mehr. Was sagt Herr Hugo?

„Wer 131 g mit 6″ stemmt, der schafft auch 200 g mit 7″, oder?“

Auf einer „Seite“ wäre mehr zu sehen/lesen, das käme dem Buchgefühl wieder etwas näher. Außerdem muß man den ja nicht stundenlang frei in der Hand jonglieren – man kann ihn mal ablegen, man kann z.B. die Beine übereinander schlagen und abstützen.


Ich überlege, mir auch einen neuen Kindle „mit Licht“ zu gönnen – ohne geht zwar, aaaber:

  • nur bei sehr gutem Licht – also z.B. bei mir im TV-Sessel, da ist eine Lampe genau passend vorhanden
  • das es in der prallen Sonne sicher auch prima klappt, nutzt Herrn Hugo wenig – ich setze mich nie in die pralle Sonne…
  • mit Beleuchtung kann man aber auch bei mäßigem Licht zu Hause überall lesen
  • ohne habe ich das vor längerem beim Warten in einem Amt versucht. Ich konnte beim vorhandenen Licht mühelos die Zeitungen lesen, die dort lagen – Kindle ohne Licht war aber grenzwertig: kein Vergnügen

Da ist von Preis/Leistung der Paperwhite das Maß der Dinge. Grob knapp die Hälfte kostet er, wenn man dann so´n Angebot ausnützt…Die Version „mit ohne Werbung“ würde ich mir aber schon gönnen – die 20,- € sind dann auch noch drin.


Inzwischen habe ich etwas mehr gelesen über den Oasis, auch die ersten Test´s. Besonders aufgefallen ist mir (im meinen Worten):

„Akkulaufzeit ohne Hülle mies, mit Hülle i.O. Aber mit Hülle wiegt er mehr…“

Nun ja, das mit dem Akku konnte man sich fast denken, das der aber so fix leer ist…  – aber weiter (wie ich das sehe):

  • ohne Hülle: zu Hause in der Hand halten – Hülle, Strom, ein extra Akkupack: alles greif- und holbar
  • mit Hülle: immer, wenn man nicht bei sich oder anderen zu Hause ist – oder nimmt einer den „lose“ mit auf den Spaziergang? Doch wohl nicht – zum Schutz würde ich sowas immer nur mit Hülle transportieren
  • auch den o.a. Paperwhite natürlich, obwohl der keinen Extrastrom dort findet – Hülle muß sein

Ich hätte eine „verwegene“ Idee, aber das wäre wohl zu einfach für die Amazon-en gewesen:

  • gleiches Design – aber eben NICHT dünner, sondern gelcih dick wie der „Griff“. Da hätte man den kplt. Akku im Gerät

Wie so oft: nicht „Form follows function“ sondern „Function follows form“. Hin wie her – „die Leichtigkeit des Oasis“ gibt es nur ohne Hülle, die man aber wegen des Akkus oft bräuchte.

Nach dem, was ich gelesen habe, kann man auch die Hülle nicht einzeln aufladen, sondern immer nur:

Strom > Oasis > Hülle

also nur zusammen aufladbar. Auch nicht so das gelbe vom Ei. Einen Test von Heise kann man hier lesen, ein Stückchen über Akkulauzeit kopiere ich mal nachfolgend:

„Das sorgte beim ersten Testen für ein äußerst kurzes Lesevergnügen: Selbst bei abgeschalteter Beleuchtung und Funkverbindung hielt der Reader bei zweimal Umblättern pro Minute keine fünf Stunden durch, mit mäßiger Beleuchtung (50 cd/m²) gar nur drei.

Einen Tag nach Veröffentlichung erreichte uns allerdings ein Update auf Firmware 5.7.4, mit dem der Akku deutlich länger lief: Eine erste Messung kam ohne Beleuchtung auf knapp 12 Stunden. Das ist zwar mehr als doppelt so lange wie dir ursprüngliche Messung, für einen E-Book-Reader aber immer noch sehr schwach. Zum Vergleich: In unseren Labortests hielten die anderen Kindle-Modelle ohne Beleuchtung beim Lesen zwischen 50 und 80 Stunden.“

Langleser machen ein langes Gesicht  ❓