Schlagwörter

, , ,

Vorrede – ich komm´ja fast zu nix: neuer Router, den ins Wohnzimmer „verlegt“, neues Speedphone 10 (seit Mittwoch), dieses, jenes – aber die Welt des Hugo besteht nicht nur aus Comp´s, er hat auch die eine oder andere (Armband)Uhr, und da ist manchmal „was zu tun“…


„Uhr“ paßt schon, aber der „Stift“ ist eigentlich ein „Stiftchen“ –

selbst das ist noch übertrieben… – was war los?

  • Quarzuhren brauchen alle 2/3 Jahre eine neue Batterie – ob man sie nun dauernd trägt oder nicht (ich trage zu Hause nie eine Uhr, sie liegt dann immer „auffem Schränkchen“)
  • bei meiner Alltags-Taucher-Uhr war die Batterie fast leer – merkt man gleich, weil dann der Sekundenzeiger nicht jede, sondern nur alle 3 Sek. „springt“
  • „Da bestelle ich ich mir mal die Batterie bei Amazon, wechseln kann ich die eh selber mit ‚meim Werkzeuch‘ – kein Prob.“

Das ganze hat sich aber 3 Wochen hingezogen: ich hab´eben nicht dran gedacht, auf dem Weg zum Lidl etc. mal eine andere (mechanische) Uhr angelegt, mußte ich ja nur fix aufziehen und stellen. Aber iwann war die Batterie da – kurz vor einem Mittag im Briefkasten.

Sowas läßt Herrn Hugo ja nicht ruhen: Essen kann warten, die Batterie muß SOfort eingesetzt werden. Ich kenn´mich ja: warten würde nur noch mehr nerven… – wir werkeln los:

  • das (Metall)Band muß „geteilt“ werden, sonst kommt man schlecht an den Bodendeckel
  • der muß mit einem Uhrenschlüssel aufgeschraubt werden – für diese Uhr nehme ich so einen wie im Link
  • dann noch den zusätzlichen Schutzdeckel abnehmen – man sieht ein „richtiges“ Werk aus der Schweiz, nicht so´n winzkleines asiatisches mit Plastik-Werkhalte-Ring
  • alte Batterie raus, neue Batterie rein, Schutzdeckel wieder drauf, Boden verschrauben
  • und dann nur noch das Band wieder zusammensetzen…

…hatte sich Herr Hugo gedacht – dann hat das Schicksal ihn ereilt und er mußte länger „fummeln & grummeln“.

  • man muß einen Federsteg bestimmter Länge wieder in 2 kleine Löchlein drücken
  • der sieht ungefähr so aus, ist aber noch kleiner und dünner und in der Klappschließe fixiert
  • innen drin ist ist eine Feder, die die beiden Winzstifte auseinander drückt
  • und einer dieser Stifte ist mir herausgesprungen… – oh weia!

G.s.D. nur 2/3 cm auf das Tempotuch, das unter der Uhr lag – wenn er auf dem Boden… – nie hätte ich den wieder gefunden. Und dann habe ich mit Pinzette & Uhrenmesser gefummelt, um den Sch****-Stift wieder da hinein zu bekommen.

Eine dritte Hand hat gefehlt, ich habe aber nur zwei, grins. Man muß drücken, aber nicht zu feste, damit der Stift nicht ins Nirvana springt. Und ihn diese Zeit mit der Pinzette a) festhalten und b) ausrichten

„Ha, jetzt hab ichs – prüma, der Stift ist im Federsteg, der Federsteg ist im Armband.“  😆 😡

Tja, er war im Armband – aber leider an der falschen von zwei Positionen. Herr Hugo mußte ihn wieder heraus- und richtig hineinfummeln. Und auch aufpassen, das der Winzstift… – ich habe es dann aber geschafft. Zwei Erkenntnisse sind bei Herrn Hugo gereift:

  • „Man soll sich nie zu früh freuen, sonst…“
  • „Beim nächsten Mal versuche ich die Batterie zu wechseln, OHNE das Armband zu teilen.“

Ich weiß nämlich, das es so auch geht – und fummeliger als das „stiften“ kann das nicht sein. Damit ich das ja nicht vergesse, habe ich es mir zusätzlich in die .txt-Datei, wo ich das Datum des Wechselns notiere.

Und? Läuft die Uhr? Da muß ich wacker zum Schränkchen gehen, auf dem sie liegt…….ja, sie läuft prächtig. Jede Sekunde hüpft der Sekundenzeiger eins weiter.

Gut gemacht, Herr Hugo!