Schlagwörter

, , ,

Herr Hugo berät mal wieder einen Herrn Otto – der weiß nix nicht sooo viel…  😕

„Hör mal, Herr Hugo – ich will ein´neuen´Notebuuk! Den Artikel habe ich bei PC-Welt letztens gelesen – stimmt das alles so?“

„Alles Tinnef, mein lieben Herr Otto – a.j.F. das meiste…“

„Warum? Wieso? Weshalb? Mööönsch…“

„Höre mir genau zu, wenn ich einiges aus dem Artikel zitiere und meine Meinung dazu sage.“

„ich höre mit allen meinen Ohren, Herr Hugo!“


„Sie wollen sich beim Notebook-Kauf nicht nur auf die Handbuch-Angaben verlassen? PC-WELT zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie ein Notebook beim Kauf im Laden testen…

…Im Laden Ihrer Wahl finden Sie auf Anhieb drei Modelle, die Ihnen zusagen – aber wie entscheiden Sie sich vor Ort für das richtige und nicht für das, was Ihnen der Angestellte verkaufen will?“

  • „Äääh! Wir wissen VORher, was wir wollen. Wenn er´s hat: gut – wenn nicht: raus aus dem Laden. Da kann der soviel sülzen, wie er will!“

Damit will ich sagen: wer SO in einen Laden geht, um sich ein Notebook zu kaufen, der wird schon eines kriegen – aber welches?

  • wer wie der Herr Otto k.A. hat, der KANN das alles gar nicht testen – weil er nicht weiß wie
  • wer Ahnung und sich vorher informiert hat, der braucht das alles nicht testen – davon abgesehen, das die Läden das nicht sooo gerne sehen werden…
  • „Wir empfehlen daher den Kauf in einem Geschäft, in dem man vorher wirklich Hand an das Notebook anlegen kann, das man zu kaufen gedenkt.“
  • „Dann such´mal schön…“

Fakt ist: wer sich ein technisches Gerät von einiger Komplexität (Rechner, Kamera, Fernseher etc.) kauft, der sollte „wissen, bevor er wo kauft“. Weil viele (der heutigen) Verkäufer nämlich nur das wissen (sollen), was sie iwo ablesen können.

Und lesen können wir doch selber, oder? Natürlich ist das meiste sogar richtig, was im Artikel steht – nur hilft das dem „Un“wissenden nicht viel. Wenn ich z.B. in dem (Artikel)Geschäft stünde, wäre mir das Touchpad gar nicht so wichtig: ich „kann“ eh nicht gut damit und würde immer eine Maus anschließen.

Eines noch (wieder & wieder): Sparsamkeit ist gut, zuviel Sparsamkeit ist schlecht. Wenn jemand max. 800,- ausgeben möchte, sein gewünschtes „Teil“ aber nirgendwo unter 1000,- zu kriegen ist – dann mußsollte er sich die 200,- iwi besorgen.

Wenn nicht, dann kann es sein, das er sich die ganze Lebenszeit des Notebooks darüber ärgert, weil…

„…hätt´ich doch nur! Wenn ich mir das & jenes nicht, dann wären die 200,- noch drin gewesen. Jetzt habe ich das für 800,- und…ach nee!“  😡

PS: wenn jemand mit der Leistung eines Notebooks für „dreihundert und ein paar €uro“ zufrieden ist, gibt es nix dagegen einzuwenden. Nur sollte er das VORher wissen, um sich nicht hinterher (s.o.) zu ärgern.


Schlussottowort:

„Manno! Jetzt weiß ich immer noch nicht, was für ein… Herr Hugo!“

„Ruhich, ruhich – wenn du für Fahrgelegenheit sorgst, komm´ ich mit zum Geschäft.“

„Muß ich etwas vorbereiten, Herr Hugo?“

„Du mußt vorher deine Knete zählen – je mehr, desto besser…“

„Und für was RICHTIG gutes?“

„Da muß die Knete schon 4-stellig sein.“