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„Lieben Frau Dr.² – ich kann dir einen längeren Artikel nicht ersparen. Aber du kannst sicher „quer lesen“ und die Infos heraus picken, wenn aus strukturierten Zeitgründen nötig. Setze ich ja doch voraus bei deinem intellektuellen Background.“  😆

—————– Los geht´s mit dem Artikel ——————

Mumby – die Folie der Folien? Überhaupt? Und für den Paperwhite von Kindle?  ❓ ❓

Zurück auf „0“ – am Anfang fängt der Anfang an, grins – und am Ende hört das Ende auf – aber SO weit ist noch lange nicht…

  • Herr Hugo hat seit Jahren einen Schlichtkindle – ohne Touch, ohne Beleuchtung
  • Herr Hugo hat seit ganz kurz (auch) den Kindle Paperwhite – mit Touch, mit Beleuchtung, mit Ori-mazon-Hülle, mit feinstauflösendem Display (300 dpi) – so ein feines Teil bedarf weiteren Schutzes
  • klar: „Eine Displayschutzfolie muß her! Die beste, die es gibt! Zu jedem Preis!? Und welche? Herrjeh – tausende hat Amazon gelistet (grins)…“
  • ich muß wen fragen, der was weiß – aber doch nicht ieinen Dödel – neien! Nur „schlaue und/oder würdige“ können so etwas wissen

Das hat Herr Hugo sich ungefähr gedacht, und jemand schlauwürdiges „angezapft“. Eine Dame, bei der ich äußerste Präzision bei der Arbeit voraussetzen darf, wenn sie z.B. auf den Bildschirm ihres Mikroskopes schaut. Gesagt, getan, gefragt:

„Kindle Paperwhite, Displayschutzfolie? Welche? Weißte was? Kennste einen, der was weiß (und nicht nur vermutet)?“

Dieser Fragetweet ging an die Frau Wissenschaftlerin, die der stille Geist im Hintergrund voM Blog ist. Und dann kam die Sache ins Rollen:

Herr Hugo hat Frau Dr. Dr. gefragt, die hat ihre Nichte in Hamburg gefragt (weil sie selber keine, die Nichte aber seit eh Folien verwendet), die Nichte hat ihrer Tante über den großen Teich geantwortet, die Tante hat Herrn Hugo per Tweet Kurzinfo + Link geschickt – der hat sich kurz bei der Tante bedankt, die den Dank auch an ihre Nichte weiterleiten möge.

SO war das genau. Zusätzlich hat die Tante (der Nichte, nicht meine…) mich darum ersucht, ihr dann meine Erfahrungen mit der Folie mitzuteilen, eben weil sie keine solch Folien benutzt (und Herrn Hugo wohl zutraut, das er pingelig und übergenau macht/beobachtet, wie diese Folie sich schlägt).

Versand: „Nix genaues nicht!“ sagt Herr Hugo und grummelt. Eine Folie, die man nicht knicken darf/soll, die verschickt man nicht in einem Brief, verlangt 2,85 €uro Porton – Kartonverstärkung? Ach was:

„Da schreiben wir ‚Bitte nicht knicken‘ drauf, das langt – und kostet uns nix…“

Wertung für den Versand: 1x „minus“  😡 „Mein(e)“ Postbote(n) hat zwar nicht geknickt, aber das muß ja nicht bei jedem so sein. Wenn die Werber mit ihren Prospekten kommen, die pröffen alles in den Briefkasten, was nicht mehr hinein geht…

Beschreibung: (für´s Aufbringen) nicht ganz übel – es wird schon recht deutlich gemahnt, das/wie man „sörchfältig“ werkeln sollte. Herr Hugo sagt:

„Noch ’sörchfältiger‘ ist kein Fehler, es kann im Gegenteil vor Fehlern bewahren.“

Die Beschreibung ist i.O. – man sollte sich daran orientieren, aber eigenes Denken nicht vergessen.

—————- Sooo – Herr Hugo werkelt los ————–

Was habe ich mir bereitgelegt? Wie habe ich es gemacht? Das/so:

  • Unterlage: meine TV-Zeitung, 2 „Blatt“ von der Küchenrolle
  • darauf der Kindle-Paperwhite mit Ori-mazon-Hülle
  • weiches Mikrofasertuch (habe ich immer „eingetütet“)
  • die Karte: EC, Krankenkasse, ADAC – sowas eben
  • dünnes Mikrofasertuch…
  • …dieses so zurechtgeschnitten, das es mit Überstand um die Karte paßt. Danach habe ich es mit kleinem Tacker/Klammer“dingens“ noch fixiert

Dann habe ich die Paßgenauigkeit kontrolliert – OHNE die Schutzfolie nur einen Millimeter abzuziehen. Ich hab´meine Brille abgesetzt, dann kann ich ganz nah ran und linsen, WIE gut sie auf das Display paßt? Ööhm – paßt, Herr Hugo hat ein scharfes (Nah)Auge und Bruchteile eines Millimeters sind ihm nicht fremd.

Schutzfolie ein Stück abziehen, ~ 2/3 cm oben aufdrücken/ausrichten, wenn sitzt: zügig kplt. abziehen und mit der Karte/Tuch leicht mit gehen. Ich habe es fast ohne Luftblasen geschafft, die paar kleinen konnte ich raus drücken…

…bis auf eine in der linken, unteren Ecke. Hmm, hmm – die Karte ist abgerundet – ich komme nicht hin. Ein Finger ist viel zu dick, ich brauche etwas ganz dünnes, das fest genug ist. Vielleicht? Herr Hugo wetzt gleich ohne Brille los, das gedachte findet er auch so:

eine kleine Kosmetikschere, sie sieht so aus wie diese hier bei Amazon. Kleine Anmerkung: ich habe noch eine andere gesehen von Rubis, das Design finde ich sehr gut, v.a.D. die offenen Griffe und den dünnen „Korpus“ der Schere.

Zurück zu „meiner“: sie ist wie neu, sie ist spitz – und sie ist abgerundet. Ich konnte also bis gaaanz in die Ecke und die Luftblase vorsichtig! zum Rand und wegschieben. So – die Folie sitzt überall auf, „keine Luftblase nicht“ zu sehen.

Zum Schluß habe ich mir ein (frisches) Tempotuch geschnappt und über die Fläche hier & da & dort fest nachgedrückt. Dann den Kindle PW samt Hülle & Folie einfach hingelegt und ruhen lassen.

Abends beim Fernsehen bißchen probiert (ich muß mich mit der neuen Touch-Bedienung noch vertraut machen) – nix zu meckern. Man(ich) sieht die Folie nicht, man(ich) spürt auch keinen merkbaren Unterschied zu „mit ohne Folie“. Licht scheint sie auch nicht zu schlucken (a.j.F. nicht merkbar – messbar evtl.).

Fürs erste bin ich mit der Folie ziemlich zufrieden – über die Haltbarkeit kann ich natürlich noch nichts sagen – das wird die Zeit zeigen. Immerhin habe ich ja noch 2 Folien in Reserve. Wer jetzt denkt:

„Oh Gott, oh Gott – das ist ja eine UNheimlich langwierige Geschichte!“

dem sagt Herr Hugo:

  • wie lange hat das gedauert? Und wie lange lese ich jetzt und später mit dem Kindle PW?
  • gute Vorbereitung zahlt sich immer aus – und beim nächsten Male geht das noch viel fixer, weil ich jetzt schon weiß, was/wie zu tun ist

Eigene Erfahrung ist bei sowas durch nichts zu ersetzen, wie bei vielen anderen Dingen. So, noch speziell für die „Chefin“ (grins):

„…um das Design der Produkte nicht zu…keine Hüllen…“

Ja, nein, doch, je nachdem. Muß man im allgemeinen die Schutzwirkung gegen das „pure“ Design abwägen. Beim KPW im besonderen: na, der Oasis, der HAT ein Design, das hervorsticht. Aber der Paperwhite hat eigentlich gar kein Design: das Display ist 6″ groß, ein Rand ist/muß/soll drum herum, „feddich“ – das Design ergibt sich quasi wie von selbst.

Ich finde, der sieht mit Hülle eigentlich besser aus als ohne, außerdem schaltet die Hülle beim zuklappen den KPW in Standby. Der einzige, kleine „Nachteil“: mit Hülle ist das Gewicht ~ 343 g – fühlt sich aber m.E. ganz solide an.

„Und man muß den Kindle ja nicht am ausgestrecktem Arm stundenlang in die Luft halten…“

Hugo hüllt den Kindle ein. So.  😆


Weiteres zum KPW kömmet noch – die Foliengeschichte habe ich eben vorgezogen. Erste Hugo-Meinung nach kurzem Gebrauch:

„Schlecht ist das Dingen bei Gott nicht – es ist für mich nicht ‚wie ein richtiges Buch‘ – aber das soll es m.E. auch gar nicht sein. Eher so eine „Umsetzung“ Buch > Digitalgerät.

Mir persönlich wäre ein etwas größeres Display (evtl. 7″) noch lieber, um mehr auf die „Seite“ zu bekommen/der…zu sehen. „Jibbet“ aber (noch?) nicht.

E, E, E, E-Reader.  😕