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Zumindest, wenn man PC-WELT Glauben schenken sollte:  😕

„Ein plötzlicher PC-Absturz ist der Super-Gau. Wir nennen typische Gründe dafür, weswegen der Rechenknecht streiken kann. Und geben Tipps als Schutzmaßnahmen gegen Abstürze.

Zunächst ist es nur ein kleines Stottern. Als nächstes stürzen Programme ab und merkwürdige Geräusche dringen aus Ihrem Arbeits-PC. Es folgt der obligatorische Bluescreen: Ihr PC ist gecrasht und Sie sitzen bloß da, warten einen Neustart ab und hoffen, dass all das keine ernsthaften Schäden hinterlassen hat. Zumal auf Ihrem Arbeits-PC alle Dateien liegen, die Sie für Ihr aktuelles Projekt dringend  benötigen. Und der Kunde wartet…“

Herr Hugo sagt: „Wissen ist besser als glauben…“

Er sagt es nicht zum ersten Male, beileibe nicht – er sagt es immer wieder und wieder, das man vorsorgen sollte, sobald man etwas Ahnung von der Sache hat – und die muß man sich eben iwi verschaffen.

  • wer mit dem PC arbeitet (also damit Geld verdient) – der sollte dieses Wissen haben. Wenn nicht: besser leere Schubkarren schieben, da kann wenig(er) passieren (so´n richtger Dödel schafft aber auch das…)
  • und der PC-Arbeiter sollte bedenken: „Ein Rechner ist kein Rechner!“

Will heißen: kein z.B. Architekt oder RA ist gut beraten, alle seine Daten nur auf EInem Rechner zu haben – auf der Systempartition schon gar nicht.

Ich halte mich daran – und ich bin weder Architekt noch RA, sondern Rentener, der erst mit 55 seinen ersten PC zu Hause hatte – und zuvor noch nie eine E-Mail geschrieben, geschweige denn im I-Net war. Und wenn ich das gelernt habe, dann können andere das auch bzw. erst recht.

Wenn der „arbeitende“ auf seinem PC einen Totalcrash hat (und keinen zweiten plus Backup), dann sagt Herr Hugo:

„Kein Mitleid, Herr Dingens! Du MUSST einfach vorsorgen und nicht den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Daten wech – haste Pech.“

Mit Vorsorge wäre das für den ärgerlich, aber seine Sekrätärin könnte sagen:

„Nur die Ruhe, Herr Dr. Dingens – ich habe gestern wie immer kurz vor Dienstschluß das fällige Backup ausgeführt. Die aktuellen Fälle kann ich solange von meinem Laptop aus abrufen, bis der Comptechniker bei ihnen repariert hat.“

Dann freut sich der Dr. Dingens aber, das er eine so tüchtige Sekretärin hat.

Im anderen Falle (die Sekretärin vertraut dem Dr. Dingens, der Dr. Dingens vertraut dem lieben Gott) – tjaaa. Beide können nur den Daumen in den Mund stecken und dumm gucken. Oder aber sich in ein Eckchen begeben, um die freie Zeit für „GV in Diensträumen“ zu nutzen, grins.

Da die Sache (mit dem Comp) sicher länger dauert, sind evtl. mehrere Varianten des o.a. „Dienst-GV“ möglich. Nur: die Klienten des Dr. Dingens werden vielleicht nicht so sehr erfreut sein, wie er & seine Sekretärin…

Wie bin ich denn wieder nur auf diese beiden Leutchen gekommen? Das hat sich iwi so ergeben – plötzlich waren sie in meinem Kopf. Was machen sie jetzt gerade?

„Ach herrjeh! Heute kommt ein Päckchen für mich an – wenn ich nicht zu Hause bin, dann…“

„Soll ich dich schnell nach Hause fahren? Arbeiten könn´ wir ohne Comp eh nicht.“

„Nööö, ist nicht nötig – ich wohn´doch seit kurz im gleichen Haus wie die Frau Triebelhorn. Die kenn´ich, und sie hat mir erzählt, das ein Nachbar immer ihre Päckchen annimmt und teilweise sogar nachträgt. Sicher macht der das auch für mich?!“

„Aber wenn du die Päckchen nicht abholst, dann schimpft dich der Nachbar Hugo ordentlich aus!“

„Huch, eine Stimme aus dem Hintergrund…“