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…unter erschwerten Umständen – deswegen mußte er später noch mal „ran“.  💡

Es ist wie vieles bei Herrn Hugo – „normale Leute/User“ ticken anders. Aber wenn Hugo sich einmal in etwas verbissen hat, dann läßt er so schnell nicht locker…(wenn ich mich früher so in´s Arbeiten verbissen hätte, könnte ich heute vielleicht Porsche fahren – oder Fiat 500…).

  • diese Wanduhr hängt nicht (mehr) an der Wand, sondern am rechten Lautsprecher der Stereoanlage der links vom Dritt-PC steht, auf dem LS steht ein Aschenbecher – alles klar?
  • die Lautsprecheruhr ist mir vor kurz heruntergefallen, als ich wieder einmal etwas „gerückt“ habe
  • schon da war eine „Notreparatur“ fällig, weil das Werk dabei aus der Rückwand halb herausgebrochen war – Herr Hugo hat es geschafft
  • aaaber etwas übersehen: der Stundenzeiger hatte sich auch etwas verbogen, so das die Uhr manches Mal stehen blieb, wenn der Minutenzeiger darüber….wollte, aber nicht konnte

So etwas muß gleich nachgebessert werden – der ideale Zeitpunkt ist, wenn man gerade an einem Rechner mit Mediathek View einige Filmchen herunterlädt.

„Herr Hugo-Chef – NIEmand macht sowas zu so einem Zeitpunkt…“

„Höre ich da Kritik, Helfer Kuno?“

„…außer du natürlich, Herr Hugo-Chef!“

Fast genauso sieht meine Wanduhr aus, es ist aber nicht diese (hat auch nur 20 cm Durchmesser) – ich hab´meine vor ~ 10 Jahren mal für 3,50 € in einem kleinen Kramladen entdeckt und mitgenommen. Und jetzt habe ich es tatsächlich geschafft, die Uhr iwi auseinander zu nehmen:

  • Werk“zeuch“: die Finger von Herrn Hugo und ein Schraubendreher

„Sicher ein spezieller für Uhrmacher, Herr Hugo-Chef?!“

„Ach watt – ein´ganz normalen, den ersten, den ich in der Kleinzeug-Schachtel zu packen gekriegt habe.“

Danach hatte ich dann die Einzel(Gehäuse)Teile alle vor mir herum liegen:

  • den Alu-Ring, der die ganze Uhr umgibt – nix Kunststoff wie bei der Uhr im Link
  • Kunstoff-Innenteil mit Werk, Batterie, Zifferblatt, Zeigern
  • Glas, welches das Zifferblatt nach vorne abdeckt
  • 3x dünne, um 90° abgewinkelte Drahtstücke (schätze Federstahl), die das Kunstoff-Innenteil & Glas im Alu-Ring festklemmen

Herr Hugo war aber zu der Erkenntnis gekommen, das weiteres werkeln besser wo anders geschähe – deswegen hat er das alles zuvörderst auf ein größeres Tablett gelegt…

…das er später in die Küche getragen hat. Dort auf dem Bar/Küchentisch ging die Reparatur weiter.

  • ich habe kurzgenau gepeilt, und dann den Stundenzeiger mit dem Schraubenzieher etwas heruntergebogen, so das der Minutenzeiger ihn beim „wandern“ nicht mehr berühren kann
  • danach alles wieder zusammengesetzt, mit dem feuchten Lappen noch mal kurz den Aluring abgeputzt – „feddich“

„Läuft die Lautsprecheruhr wieder so gut wie vorher, Herr Hugo-Chef?“

„Besser, Helfer Kuno, besser!“


Sachliches zur Erklärung: wenn man das Konstrukt durchschaut hat, ist die Demon- und Montage recht einfach. A.j.F. für jemand, der technisch fundiertes Grundwissen hat.

„Bißchen mehr traue ich mir ob meiner früheren Ausbildung/Studium da schon zu, grins!“

Wenn man das allerdings so angeht wie ich, quasi so „nebenher beim computern“, dann muß ein gewisses Hugo-Feeling hinzu kommen.

Das kann man nicht lernen, das muß man haben…  :mrgreen: 😆

So´n Feeling hilft natürlich auch, wenn 4 Displays dort sind, wo Normalos schon bei:

„Ob der 2. Monitor für den Rechner noch auf den Schreibtisch paßt?“

ins Grübeln kommen…Herr Hugo grübelt nicht, „er mißt so etwas hin“, bis der letzte Millimeter ausgereizt ist – manchmal noch etwas mehr.