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Zuvörderst zu dem Anschlag in Berlin (davon muß man wohl ausgehen): so traurig das für alle Betroffenen ist, hier schreibe ich nichts darüber. Da ist und wird von allen möglichen Berufenen? in nächster Zeit noch genug zu lesen sein.


Was? Wie? Wo? Das wäre ja…ich muß nachlesen!  😕

„WER IN SOUTH CAROLINA ONLINE PORNOS SEHEN WILL, MUSS DAS VOR DEM KAUF EINES COMPUTERS ENTSCHEIDEN“

So steht es hir bei den übergizmos zu lesen – Herr Hugo kann es ja kaum glauben, aber er liest gleich weiter. Entschieden hätte er sich ja längst… Aha, so so:

„Seit 40 Jahren hat in South Carolina kein demokratischer US-Präsidentschaftskandidat mehr die Mehrheit bei einer Wahl geholt. Entsprechend konservativ fällt auch diese politische Entscheidung aus. Nun beschloss man in South Carolina, dass Computer, Smartphones oder Tablets in dem Bundesstaat nicht mehr ohne Online-Porno-Filter verkauft werden dürfen.

Geräte, die mit diesem Filter ausgestattet sind, können also keine pornografischen Inhalte im Internet mehr öffnen. Wer aber dennoch ein neues Endgerät kauft und sich das pornografische Angebot nicht entgehen lassen möchte, kann dafür beim Kauf 20 Dollar zusätzlich bezahlen. Dann wandert das Gerät ohne Filter über die Ladentheke.“

Nun wohnt Herr Hugo ja in Bayern, aber er tut mal so, als würde das wirklich passieren und er in SC einkaufen gehen… Er betritt den Shop und sieht den Dealer – der denkt sicher, das er so´nem älteren Herr iwelche Restbestände aufschwatzen kann.

„Helloooh! Helloooh! Mr. Kunde, was kann ich für sie tun?“

„Gott zum Gruße! Komme aus Bayern uund möchte einen Comp kaufen – natürlich mit deaktiviertem Pornofilter. Kost´20 Ocken extra, was?“

„Ocken? Ocken? Und bitte etwas leiser, das ist doch ein sehr delikates Thema…“

„Mit Ocken meine ich Greenbacks oder $ – jetzt kapiert? Und wenn ich ihnen zu leise rede, bitte sehr. Ich will es gerne noch einmal laut und deutlich sagen.“

Bevor der Dealer etwaige Einwände formulieren kann, präzisiert Herr Hugo seine Wünsche.

„Computer, Pornofilter für 20,- $ deaktiviert. Und einen größeren Monitor, damit man die Pornofilme gut sehen kann. Man kann doch sicher auch zwei Monitore an den Comp anschließen, oder?“

Der Dealer schwankt – einerseits will er natürlich gerne Comp (+ 20,-) und zwei Monitore verkaufen, andererseits wird seine lieben Gattin, die in der konservativen Kirchengemeinde aktiv ist schon aufmerksam…

„Nun verkaufe dem Mr. aus Bayern doch endlich, was er möchte.“

„Aber, aber, aber der will…pssst, pssst, pssst.“

„Waaas? Wirf´ihn sofort hinaus, das ist ja ein, das ist ja ein… – und in seinem Alter. Pfui!

Herr Hugo hat aber schon unauffällig das Weite gesucht, um nicht in die Debatten von Mr. & Mrs. Dealer einbezogen zu werden. Mit einem fast schon sichtbaren Grinsen im Gesicht.

Jeder, wie er mag: in South Carolina oder South Bavaria.  :mrgreen:


PS: in Bayern muß man übrigens keine 20,- Ocken löhnen, um Pornos für den Comp freischalten zu lassen. Obwohl es gewisse konservative Kräfte auch dort geben soll. Besonders in einer (Frei)staatstragenden Partei…


PPS: wenn man den geplanten Namen des Gesetzes als Bayer oder Preuße (Herr Hugo ist Preuße) liest, dann könnt man ja fast…

  • „Human Trafficking Prevention Act“

…sexuell anzügliches darin entdecken. Das haben die Initiatoren aber sicher nicht beabsichtigt – außerdem sprechen die Leute dort ja kein bayerisch bzw. preußisch, oder?