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…aber zuvor mußte sich Herr Hugo wiedernoch nerven! 😳

Ich hatte extra nachgefragt bei der IKEA-Bestellung, und mir wurde gesagt:

„Sie bekommen vorher eine Mail mit dem Liefertermin.“

So, das ist EINdeutig, oder? In der einzigen Mail, die ich deswegen erhalten habe, stand Liefertermin 17.3. – in einer weiteren Mail, das es evtl. länger dauert, weil in derem Zentrum iwas nicht klappt. Also hab´ ich da mal „ab 17.3.“ interpretiert.

Ist der 16. März vor dem 17. März? Er ist es, selbst IKEAs sollten das wissen. Deswegen bin ich ganz ruhig an diesem 16.3. zum Lidl marschiert, um mir einen Rucksack Kaffee (8 Pfund) und weiteres zu kaufen. Um kurz nach 10 war ich wieder zu Hause – im Briefkasten die neueste Funkuhr und so´n Wisch, das…….

„…leider nicht angetroffen, bei der Post abholen, ab 17.3. um 10:00…“

Eine UNverschämtheit, ich denke, der Schlag trifft mich. Den Schuldigen müßte man so oft dahin treten, wo´s weh tut, bis er endlich weiß, dass 17 nach 16 kömmet…

Also konnte ich Freitag meine Sackkarre aus dem Keller holen und zur Post marschieren, die nicht weit weg ist – aber eben zu weit, einen großen Karton kommod heim zu tragen. Beim schieben habe ich wieder auf die Dödels geschimpft!

Der „Postler“ hat außer dem formalen nix gesagt – er hat wohl gemerkt, das ich kurz vor´m platzen war. Ich habe auch nix gesagt, die 235,90 auf die „Theke“ geknallt und den Karton auf die Sackkarre gewuchtet. Im Eingangsbereich habe ich zwei jüngeren Männers (Deutsche waren das nicht) gesagt:

„Heb´mal einer den Karton hoch, damit ich das Spannband über die Karre ziehen kann.“

Hat einer auch gemacht, dann durften sie weiter in die Post gehen, grins. Und der Karton konnte beim Schieben nicht von der Sackkarre hüpfen.


Herr Hugo braucht eine Zeit der Beruhigung, bevor er weiter schreibt, wie er den Chef-Drehstuhl Volmar ausgepackt und montiert hat – und wie sein erster Eindruck ist. Sofort habe ich nicht losgewerkelt, dazu war ich zu erschöpft vom Transport – erst mal ´n Käffchen getrunken, aber dann…


  • Verpackung: ein´ganz großen Karton (80x62x30 cm) in dem ein großer Karton mit dem Volmar, ein kleiner mit seinen Armlehnen war. Die einzelnen Teile waren in Plastikfolien das Kleinzeug auch – kann man nicht groß meckern
  • Einzelteile: Herr Hugo gibt eine „3“ nach deutschen Schulnoten, besser werte ich nicht, schlechter aber auch nicht. Ein „Dingen“ paßt mir (noch?) nicht so ganz – deswegen extra…
  • …die Armlehnen: tjaaa, hmm, so – „hab´ich mir schon vorher gedacht, dass ich da grummele…“ Das liegt am „Konstrukt an sich“ – der Volmar hat in der Grundform gar keine, deswegen sind die auch extra und werden auch (nachträglich) als letztes montiert
  1. sie müßten etwas länger sein, es reicht mir gerade so
  2. man kann die (Arm)Auflagen nach vorn/hinten drücken…
  3. …und sie komplett in der Höhe verstellen, mit Rasterung

Damit „3.“ funktioniert, müssen die beiden Teile ein gewisses Spiel haben, das ist schon klar. Wenn man die richtige Höhe eingestellt hat, dann…

…ist das nicht so fest, wie ich will, sondern „wackelt so´n bißchen hin & her, Mööönsch!“

Stabil genug ist das eigentlich schon, aber das wackeln stört mich. Herr Hugo wird sinnieren, was ein Inschenör da fummeln könnte. Meistens fällt mir sowas beim Nickern ein.

  • Zusammenbau: na, für mich war das pupseinfach, weil ich da immer gleich vorgehe: alle Teile auspacken & hinlegen, Kontrolle, ob was fehlt – stur in der Reihenfolge der Anleitung (falls eine da ist und sie logisch erscheint) – wenn das beiliegende Werkzeug nicht reichen sollte, wäre überreichlich eigenes vorhanden

War aber (fast) nicht nötig, Fußkreuz“montage“ 5x in den Stern stecken, 5x mit der Hand festschlagen – Rollen: Fußkreuz schräg stellen, Rolle ansetzen, mit der linken Hand fixieren, rechte Hand: voll mit der Faust auf die Rolle kloppen…nicht ganz „drin“? Noch mal fester kloppen, grins! Das eben auch 5x, weil´s 5 Rollen sind.

Die weitere Montage war ´n bißchen sorgfältig ausrichten/schrauben (weil mich im Gegensatz zur Frau Dr.² falsche Spaltmaße schon stören…) und so fest ziehen, wie ich verantworten kann.

Ein kleines Problem(chen) war das zusammenbringen von Sitz und Lehne – weil man da eigentlich 3 Hände bzw. eine Hilfsperson braucht, um die Lehne in den Satz zu fummeln und gleichzeitig einen Hebel hoch halten. Hat Herr Hugo 3 Hände? Neien! Hat er eine Hilfsperson geholt? Neien!

Er ist in der Wohnung einher gelaufen und hat ein kleines Teil gesucht, das er unter den Hebel legen kann, damit der waagerecht bleibt (nur dann geht die Lehne in den Sitz) – er hat beim 3. Versuch so ein kleines Teil gefunden. So.

  • Anpassen & Sitzprobe 1: na, da mußte ich doch ein wenig probieren: Sitzhöhe (so niedrig, wie eben geht), Sitzneigung, Lehnenhöhe, die o.a. Armlehnen, wie weit die Lehne nach hinten schieben, paßt das jetzt? Hmm, hmm, hmm…

———————— Erste Fazite ————————–

Der Volmar ist in der niedersten Stellung ein kleines bißchen höher als der alte Chefsessel – muß ich mich dran gewöhnen.

Wie sich der Volmar langfristig bewährt, ob iwelche Macken auftreten, das alles kann Herr Hugo erst in einiger Zeit sagen, weil…

„…ich kein Wahrseher und Hellsager bin, der in die Zukunft gucken kann. Wäre ich es, dann…..wäre ich am 16.3. ja nicht zum Lidl. Grrrh!“

——————— Neues Fummeln ————————–

  • Anpassen & Sitzprobe 2: es hat mir keine Ruhe gelassen – nach dem Nickerchen habe ich gleich weiter probiert…

…wie oben schon erwartet, war mir eine Idee gekommen, die ich SOfort umsetzen mußte:

„Hugo, du montierst die linke Armlehne rechts und die rechte Armlehne links, das müßte besser sein/aussehen.“ 💡

Bei allen Fotos, die ich vom Volmar gesehen habe, ist der Drücker für die Rastung der Höhenverstellung jeweils vorne – bei mir ist er jetzt hinten. Und der wird auch hinten bleiben.

Ich finde, das es so designmäßig besser paßt – und iwelche Nachteile hat das nicht: a) verstelle ich später die Höhe ja nicht dauernd und b) komme ich da mind. genau so gut hin. Das weiß ich…

…weil ich mich später „gaanich“ auf iwas am Comp konzentrieren konnte, sondern immer wieder gewechselt habe: Armlehnen nach vorne, wieder nach hinten – Armlehnen einen Rastpunkt rauf, dann wieder einen runter – Sitzlehne steiler/flacher. Ich kann dann nicht aufhören, ich MUSS weiter fummeln – es treibt mich um.

Auch, weil ich ja über 10 Jahre auf dem „alten“ Chefsessel gehockt habe und seit Jahren nie mehr was verstellt habe. Aud dem neuen sitzt man gaaanz anders:

  • Stoff statt Leder, fühlt sich schon mal völlig anders an
  • der Sitz ist etwas höher in unterster Stellung
  • keine Wippfunktion (obwohl ich die nicht oft genutzt habe)
  • das Sitzpolster ist fester – nicht zu hart, aber fester
  • man sitzt mehr „auf“ statt „drin“ im…
  • …Chef-Stuhl wie im Chef-Sessel

Das letztere sagt es treffend: der Volmar will eher -Stuhl statt -Sessel sein, er ist eher für „ernstliche“ Arbeiten am Comp gedacht. Aber Hugo „arbeitet“ eben nicht am Comp, hat er noch nie getan.

Also hat er sich den Volmar so kommod eingestellt, wie es nur geht. Kleines Problem(chen): man kann z.B. die Sitzlehnenneigung nicht stufenlos verändern, sondern in gewissen Rastpunkten.

Inzwischen habe ich es einigermaßen passend hinbekommen, ich bin da seeehr pingelig bei sowas. Sogar die Monitore habe ich einen knappen Zentimeter höher gestellt, wegen der etwas anderen Sitzhöhe.

Ich muß das jetzt aber mal eine Zeit lang so lassen, sonst wird das ja nie was. Der „alte“ Chef-Sessel steht jetzt im Schlafzimmer – ohne Lehnen paßt er GEnau zwischen The Schrank und Futonbett, wie ich gedacht habe.

Im Vergleich wirkte der „alte“ am Schreibtisch viel größer & wuchtiger als der Volmar. Auch das ist neu und anders – das Design ist aber ziemlich so, wie ich es wollte, gefällt mir recht gut.

Eben ist mir noch was eingefallen, wie ich die Armlehnen optimieren könnte – muß ich aber erst testen, ob´s funktioniert. Das mache ich aber erst nach dem Artikel und erzähle es evtl. später. Bis dahin:

„Der Hugo-Po muß sich noch etwas an den Volmar gewöhnen. Gerade beim hinsetzen – weil er wegen der Sitzhöhe „früher anfängt“ wie lange gewohnt.“

Volnn wir uns malr hinsetzen. 😆


Kleines Techno-Update: gerade mal nachgemessen – technisch wäre eine bis zu 2 cm tiefere Sitzfläche für IKEA einfach machbar:

der Abstand Hydraulik-Zylinder > Boden ist ~ 2,5 cm – bei noch 5 mm Sicherheitsabstand könnten sie den bei der Konstruktion bzw. Fertigung um eben diese 2 cm nach unten verschieben.

Herr Hugo kann das nachträglich natürlich nicht „hinwerkeln“ – er weiß nur, WIE man es vorab machen könnte. Weil er nicht alles vergessen hat, was einmal gelernt wurde.

„Beim damaligen Lernen hatter aber auf harten Stühlen sitzen müssen – gepolstertes mit Armlehnen wurde da nicht angeboten…“