Schlagwörter

, , , ,

Testen mit VMs? Gefahrlos sagt Chip – Zahnlos sagt Hugo. :mrgreen:

„Windows 10 Creators Update: Gefahrlos testen mit speziellem Download

Der Haken an den vielen Windows 10-Updates ist, dass Betriebssystem-Upgrades immer heikel sind. Es gibt aber eine sehr einfache Möglichkeit das Creators Update absolut gefahrlos auszuprobieren. Das klappt unter Windows 10, mit älteren Windows-Versionen und auch auf Linux und macOS. Wir haben den Spezial-Download.

Vorsicht, große Windows-Updates können Probleme machen. Ohne Risiko können Sie jetzt aber das Creators Update kostenlos ausprobieren. Dazu brauchen Sie nicht mal zwingend Windows, es geht auch unter Linux oder macOS. Laden Sie sich dafür VirtualBox und das speziell von Microsoft vorbereitete Windows 10 für VirtualBox. Dann starten Sie einfach Windows direkt unter Windows oder eben unter Linux oder macOS und probieren das Windows 10 Creators Update gefahrlos aus. Wenn Sie es wieder loswerden wollen, können Sie es auch rückstandsfrei entfernen.“

Soweit ein Auszug aus dem verlinkten Artikel, es geht noch weiter – aber wer linkt, kann auch (selber) lesen, grins.

Was dort steht, ist auch beileibe nicht gelogen oder grundfalsch – neien. Win10-Patches können schon „dicke“ Probleme machen (zumindest öfter nerven…), Upgrades evtl. noch „dickere“. Meine Aussage:

  • „Risikolos ist gleich Zahnlos!“

verkürzt die Sache zwar ziemlich auf einen griffigen Satz, aaaber: auch ich habe nicht Unrecht oder lüge etwas vor.

  • „In einer VM ist ’so als ob‘ aber nicht ‚richtig‘. So.“

Man kann eben NICHT alles in einer VM so machen, als wenn Win10 auf einem realen Computer installiert wäre. Z.B. wie sich 2 reale Monitore mit virtuellen Desktops vom Prog Dexpot vertragen.

„Herr Hugo, braucht man doch gar nicht! Win10 hat von Haus aus die Funktion mit den virtuellen Desktops integriert.“

„Tja mein Lieben, vorhanden ist die schon – aber nach dem Motto: ‚Sooo, wir in Redmond gucken uns alle virtuellen Desktops von macOS, Linux, Dritt-Progs an….und dann machen wir es a.j.F. jaaa nicht so gut, wie die anderen!‘ – und das haben sie auch geschafft.“

„Ist das nicht ein bißchen übertrieben, Herr Hugo?!“

„Aber nur ein ganz kleines bißchen…“

Das mit den virtuellen Desktops ist natürlich nur als Beispiel zu sehen. Auch werden nur ganz wenige 2 Monitore PLUS noch mehrere virtuelle Desktops verwenden – aber mählich komme ich schon dahin, wo ich hin will: je weiter ich von dem für viele „normalen“ weggehe, das da ist…

  • …Laptop oder Desktop mit einem Monitor, Win ziemlich standardmäßig belassen

desto mehr kann ich nicht alles so vorher in einer VM ausprobieren, wie zumindest ich mir das vorstelle. Es gibt aber einen Weg, es etwas besser zu machen:

  • keine extra VM zum probieren, sondern einen extra Computer

Weil: z.B. ein Rechner mit Win7 plus ein Rechner mit Win10, der nicht produktiv genutzt wird – UND ein gutes Backup für daten, ausgehend vom Win7-PC – da ist man auf der sicheren Seite.

Selbst wenn Win10 total crasht, verloren ist nix. Ärgerliches grummeln – das sicher, aber eben auch nur das. Klar, den Vorteil habe ich in einer VM auch, aber:

  • die beiden PCs sind vollkommen unabhängig voneinander…

…und das ist der/ein Knackpunkt, für mich a.j.F. Selbst dann kann ich nicht alles 100% 1 :1 auf einen beliebigen anderen Rechner übertragen, weil unterschiedliche Hardware auch noch mitspielt. Hugo fazitiert:

Die beste VM ist ein zweiter Rechner daneben. So. 🙂