Schlagwörter

, , ,

…aber höre nicht auf den lieben Christian Frahm – er kann nicht so gut rechnen… :mrgreen: …bzw Prioritäten setzen.

Mit kleinen Auszügen aus seinem Artikel werde ich das „unterfüttern“. Wir lesen mal…

„…Der Bordcomputer des Zoe zeigt an, dass der Akku jetzt, zu Beginn des Ladevorgangs, zu 56 Prozent geladen ist. Als voraussichtliche Ladezeit für die restlichen 44 Prozent meldet der Rechner zwei Stunden. Ich gehe nach Hause, bereite Kartoffeln fürs Abendessen vor und gehe erstmal joggen.“

Was sage ich dazu? Er scheint a) kein „%“ auf seiner Tastatur zu haben (oder findet es nicht?) und b) köchelt er selber – das macht Herr Hugo nicht. Weiter gehts:

Es ist 21.10 Uhr (die 2 h sind ~ um)

Ich bin wieder am Auto. Die Akkuanzeige steht bei 95 Prozent, die Restladezeit soll 30 Minuten betragen. Ich weiß, dass die letzten Prozent eines Lithium-Ionen-Akkus nur sehr langsam geladen werden können: Das hat damit zu tun, dass die Spannungsdifferenz zwischen Ladequelle und Akku immer geringer wird, je voller der Akku geladen ist. Entsprechend verringert die Ladeelektronik auch den Ladestrom, um den Akku nicht zu überlasten. Ich setze mich ins Auto und warte.

Es ist 21.29 Uhr

Akkuanzeige 98 Prozent, restliche Ladezeit 20 Minuten. Ich stelle die Rückenlehne zurück und mache es mir bequem.

Es ist 21.34 Uhr

Akkuanzeige 99 Prozent, gleich ist es geschafft.

Es ist 22.02 Uhr

Es ist dunkel geworden, ich sitze im Auto und habe Hunger. Zu Hause stehen schon die geschälten Kartoffeln bereit, eigentlich wollte ich nach dem Sport ja nur kurz das Auto abholen. Dann doch noch das erlösende Signal: „Batterie ist vollständig geladen.“

Mal kurz nachrechnen…“


…das nachrechnen können wie uns schenken, denn… 💡

„…ein´ vernünftigen Menschen wäre um 21:10 bei 95 %, spätestens um 21:29/34 bei 98/99 % nach Hause gefahren, mein Lieber.“ 


Der macht das sicher nicht zum ersten Mal, wieso er sich antut, nun bis zum allerletzten %-chen zu warten? Herr Hugo weiß es nicht.

Und gegessen hat er ja auch noch nix, wenn er iwann nach 22:02 zu Hause ankömmet. Mann, mann – da hätte ich längst keinen Hunger mehr, wenn der endlich seine Kartoffeln…

„…Herr Hugo, Herr Hugo!“

„Was is´n, Herr Christian?“

„Die Kartoffeln sind fertig, wieviel willst du?“

„Gaakein´ -toffel nicht. Ich habe vor lääängst Spaghetti Bolognese im Behältnis in deine Mikrowelle und schon lääängst aufgegessen.“

„Waaas?“

„Hatte ich wohlweislich mitgebracht. An Besteck habe ich nur die Gabel gebraucht und gleich danach unter fließend Wasser abgespült – sie ist schon wieder trocken.“

„Ja, das ist ja, da soll ja…“

„…soviel Zeit wie du hat Rentener Hugo nicht – das muß ‚zack, tack‘ gehen, Herr Christian!“

PS: Samstag morgen will Herr Rentener Hugo gaaanz früh zur Norma. Der Plan ist: a.j.F. spätestens 7:30. Aufladen brauche ich nix – nur Rucksack über die Schulter und los!

Hin wie immer 250 m „leer“, zurück mit vollem Rucksack & Beuteln. Ich hoffe stark, dass genug Frühlingsrollen da sind. Haben sie erst seit kurz, das ist so´n Blätterteig mit pikantem Inhalt – gut & günstig.

39 Cent kostet eine – vorige Woche habe ich mir gleich 10 geschnappt und über Sa/So verteilt gegessen. Man könnte sie warm machen, aber kalt schmecken sie mir gut genug, grins.

Fazit: essen ich schon oder lädt er noch? 😆