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…für jene, die sie bekömmen. Für die „Löhner“ eher weniger. 😡

Das ist bekannt und mir wieder in den Sinn gekommen, als ich (Weekend morgens früh) ein Filmchen „Die Fahnderin“ vom NAS zum TV gestreamt habe. Ich ziehe einmal gewagte Vergleiche:

  • wer sportlichen Erfolg haben will, der muß laaange trainieren, das ist bekannt
  • viele wollen nicht nur iwi im Hinterfeld mitlaufen, sondern ganz oben auf dem Treppchen stehen…
  • …damit das klappt, werfen sie gewisse Mittelchen „ein“  -Doping nennt man das

„Aber das ist unfair, Herr Hugo, höchst unfair!“

„Watt is schon fair im Leben, Herr Dingens…“

  • ein Staat muß Steuern eintreiben bekommen, um seinen Rentenern Kita´s und und den Kindern Seniorenermäßigungen zu gewäheren – auch das ist bekannt
  • Niemand bezahlt aber gernwillig Steuern – die Rentener werden wissen, warum, die Kinder werden´s schon noch lernen…
  • …könnte man da nicht iwi „dopen“? – viele „könnten“. Allerdings heißt das dann Steuerbetrug, -hinterziehung, -vermeidung – je nach Standpunkt desjenigen

„Unerhört, Herr Hugo! Mir rückt das Finanzamt mit Fahndern wegen ein paar 100-tausend €u´s zu Leibe, während Apple & Konsorten Milliarden in Irland nicht zahlen!“

„Watt is schon erhört im Leben, Herr Dingens…“


Das ist die Ausgangssituation – jetzt noch eine geklautkaufte Steuer-CD, dann kann es losgehen. Fahnden, suchen, finden, nehmen – Göööld in rauen Mengen!

Nehmen wir mal an, so ein arg frustierter Kleinbanker aus der Schweiz Hinternesien will sich an seinen Kunden rächen, weil die ihn immer so von oben herab als Fußabtreter behandelt haben. Er muß einen Tarnnamen haben, damit er nicht auffliegt…

  • …z.B. „Hugo Steuer, Rappiswil, Hinternesian Island“

Unter dieser Tarnung hat er sich den Steuerfahndern aus NRW/Sachsen angedient, um ein „Sümmchen“ zu erhalten.

„Herr Steuer, wir sind uns also einig – 10 Mio. €u für die Daten-CD?! Haben sie die gleich dabei?“

„Sie glauben wohl, ich bin behämmert werden verstehen, das ich mich ein wenig absichern muß – die Daten sind an einem sicheren Orte. Wenn die Mios. denn die Daten…“

„Und wannwo?“

„Übermorgen mittags, Gasthaus ‚Zur kleinen Eiche‘ im Lüneburger Wald. Ich trete in Tarnkleidung als DHL-Mann auf – ihr Geldbote erkennt mich daran, das ich meine DHL-Mütze quer trage.“

Am nämlichen übermorgen finden sich beide im o.a. Gasthaus ein, gehen in eine unauffällige Ecke und flüstern miteinander.

„Hier im Köfferchen ist ein Zettel mit den Daten, mittels derer sie auf die 10 Mio. € zugreifen können. Wo ist die Steuer-CD?“

„Häääh? Glaubense wirklich, ich schleppe große CDs mit mir ´rum? Hier is ´n Mini-Stick mit USB 3.1 – schieben sie den in ihr Teil rein.“

„Äääh – solch´ moderne Geräte haben wir nicht, Herr Steuer. Sind ja froh, das wir fast flächendeckend mit CD-Brennern ausgestattet sind…“

„Kaufen, mein Lieber – kaufen kann man solche Teile. Oder wenigstens ´n Adapterkabel für USB 3.1 > USB 3.0.“

„??????“

„Hab´ ich mir schon fast gedacht, Herr Fahnder, das sie sowas gar nicht kennen. Zuuufällig habe ich so´n übriges Kabel in der Tasche, keine Sorge nicht, dafür müssen sie nicht extra – ist im KP 10 Mio. €u mit dabei.“


Bald wird sich „Herr Steuer“ überlegen müssen, wie er in weiterer Zukunft die nächsten „Sümmchen“ abtransportieren will, wenn es keine 500-er € Scheine mehr gibt.

„Kein Problem nicht, Herr Hugo! Zu meiner Tarnung als DHL-Mann gehört auch ein Original DHL-LKW. Da passen auch in 100-ern genug Millionen hinein. Gruezi, uf wiederluege.“

Tja – Schweizer denken eben an alles. :mrgreen: