Schlagwörter

, , , ,

iFixit ist so´ne „Selbermacherseite“ für geschickte… 💡

…und schlaue Menschen, die selber reparieren wollen – aber dann von böswilligen Herstellern daran gehindert werden. Die Hersteller sehen das natürlich anders…

Wenn z.B. wie kürzlich beim gaaanz neuen Surface Laptop von Microsoft die iFixit´s nur 0 von 10 Punkten für´s (un)mögliche reparieren vergeben, weil alles verklebt oder verlötet oder verschweißt ist, siehe bei:

golem.de oder gleich bei iFixit

…dann wundert mich das nicht sehr – die MS-ler wollen doch gar nicht, das man´s reparieren könnte. Wenn kaputt, dann „in die Tonne“ und (i)Fix(it) ein neues Teil gekauft – das freut die MS-ler. Ob das die Kinder in Nigeria oder sonstwo, die den Schrott auf Müllkippen auseinander klauben müssen, genau so freut, das lasse ich mal dahingestellt.

Noch ein Link zu den mobilen Geeks, aus dem ich zitiere:

„Ich finde das weder überraschend noch sonderlich schlimm. Microsofts Geräte sind eben kompakt und nicht zum herumwerkeln gebaut. Das muss man akzeptieren, wenn man sich ein solches Device zulegt. Die Wartungsfreundlichkeit ist in der Garantiezeit ohnehin nicht von Bedeutung. Wer also einen Laptop zum tüfteln und upgraden sucht, der ist bei Microsoft an der falschen Adresse.“

Das meinte die liebe Vera Bauer im verlinkten Artikel. Sie schlußfolgert nicht mal falsch: auch die meisten User von aufrüstbaren Laptops werden nie irgendetwas aufrüsten:

„Äääh, weshalb? Der läuft doch auch so – wieso soll ich, wieso…“

Apple macht es nicht anders – die Leute sind´s ja so gewohnt. Ich habe in einem älteren PC von 2009 noch eine „übrige“ SSD eingebaut, die HDD gegen eine neue gewechselt (hatte ich von/auf Garantie) und noch mal 65,- €u in ein neues Netzteil investiert, weil das alte „hin“ war.

Und als zweiten Monitor den allerersten 19″ angeschlossen, der jahrelang in der Ecke stand. So kann ich z.B. auf diesem PC mit Win10 Creators noch alte Spiele zum laufen bringen, die offiziell nicht mal mehr unter Win7 unterstützt werden – bißchen fummeln mußte ich da schon.

Aber wer macht denn sowas? Die wenigsten machen das – und das wissen die Hersteller eben auch – also wird sich da nichts ändern.


Natürlich – bei einer Menge Sachen würde auch ich nicht im Traum versuchen, iwas zu reparieren (zu lassen). Wenn z.B. der Laserdrucker, den ich mir September 2011 für 77,03 €u gekauft habe, mal den Geist aufgibt – der kommt „in die Tonne“.

Wenn der Toner alle wäre, könnte ich mir einen kompatiblen kaufen, die gibt´s günstiger als den orginalen – aber reparieren ist nicht drin. Für unter 100,- gibt es von Canon (oder anderen) Nachfolgemodelle, die auch noch zusätzlich WLAN können.

Da rechnet sich reparieren einfach nicht, selbst wenn es ginge (das könnte ich ja nicht selber machen). Aber ich bin guten Mutes: so wenig, wie ich drucke, wird er noch eine Weile halten.


Noch was? Ja, aber was gaaanz anderes. Sonntagnachmittag habe ich so lange am Comp gesessen, das ich an dieser Stelle ganz kleine Äuglein hatte – weil ich nicht genickert hatte. Entweder versuche ich mit Käffchen durchzuhalten oder lege mich hin und stelle den Wecker auf 23:00. Um 23:15 fängt ein Krimi an, den man gucken könnte – den Tatort von 20:15 kann ich zur Not später streamen.

Den Artikel hab´ ich ja schon vorher geFixit, grins. :mrgreen:


Update: Habe ich den Wecker gehört? Ich habe – konnte mich aber erst später hochrappeln, gegen kurz vor Mitternacht. Den Rest vom Krimi habe ich aber gesehen, mit der Auflösung, wer der Mörder war bei „Einsatz in Hamburg: Ein sauberer Mord“.

„Aber der richtige Bösewicht war eigentlich das Mordopfer, der andere kujoniert und schlimm behandelt hat.“

Meint a.j.F. Herr Hugo – immerhin war der Schuß etwas versöhnlich. Na denn…