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Kaum zu fassen: Der smarte Salzstreuer kommt! – ich fasse es ja nicht… :mrgreen:

Bei Computer-Bild/Smart Home/Smarter Salzstreuer SMALT – Herr Hugo liest sich den verlinkten Artikel (über)sorgfältig durch! Und zitiert ein wenig…

„Auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo läuft derzeit eine Kampagne für den ersten smarten Salzstreuer der Welt. SMALT besitzt neben einem integrierten Bluetooth-Lautsprecher eine Beleuchtungsfunktion.“

Indiegogo? Kommen die aus Indien? Neien, sie wohnen in Kalifornien in Gods Own Country. Nun gut… – aber was soll das Wunderteil denn alles können? Aaahaaa – im Artikel steht es:

„SMALT fungiert dabei nicht nur als Salzstreuer: Mit dem eingebauten Bluetooth-Lautsprecher können Sie beim Kochen oder Essen nebenbei Musik laufen lassen, außerdem verfügt das Gerät über ein mehrfarbiges Stimmungslicht für ein gemütlicheres Ambiente. Sie steuern SMALT über eine Smartphone-App oder Amazon Echo. Bei der Nutzung über die App schütteln Sie einfach das Smartphone oder Sie führen zwei Finger auf dem Display zusammen – schon entlässt SMALT die gewünschte Menge Salz in ein kleines Schiebefach. Energie bezieht der Salzstreuer über einen wiederaufladbaren Akku. Falls Sie das Gerät weder mit Ihrem Handy noch mit Alexa ansteuern wollen, befindet sich auf der Oberseite ein kleines LCD-Touch-Display. Allerdings können Sie auf diese Weise nicht die Extra-Funktionen (Lautsprecher und Licht) in Anspruch nehmen. Obwohl der smarte Küchenhelfer einiges draufhat, ein wichtiges Feature bietet SMALT nicht: Er kann kein Salz mahlen.“

Und soll 199,-$ bzw. 99,-$ für „frühe Unterstutzer“ kosten – geschenkt für so ein tolles Teil, oder?

Herr Hugo eilt gleich mal in die Küche um seine -streuer zu zählen bzw. zu bewerten … … … wieder aus der Küche zurück:

  • 4x Glas, mit Edelstahl-Dünnblech ummantelt – stehen nur im Schrank, werden nicht benutzt
  • 2x aus weißem Porzellan – in einem ist Salz, im anderen Pfeffer. Die dienen aber nur als Reservoir
  • 2x aus Glas – „die kleinen“ sind ~ Ø 3,5 x 4,5 cm hoch – in einem ist Salz, im anderen Pfeffer. Die benutzt Herr Hugo

Na, „pfeffern“ tu ich höchst selten, salzen kommt öfter vor – manches Fast-Food für die Mikrowelle bedarf der Verfeinerung…aber nicht nur mit Salz: das gute Maggi ist immer parat.

„Maggi kann der SMALT aber nicht, Herr Hugo-Chef – oder?“

„Neien, leider – er kann nur salzen, leuchten und düdeln. Ohne Amazon Echo oder Smartphone kann er aber NUR salzen.“

„Wir machen das in der Küche aber weiter „zu Fuß“ mit den Fingern…?“

„Natürlich, wir sind ja auch viieeellll flexibler als der SMALT. Wir können sogar Zucker UND Milch in das Käffchen streuen – ganz ohne Hightech.“

Die o.a. Streuer habe ich jeweils bei Einkäufen mal mitgenommen (nicht gestohlen, schon bezahlt! Die waren aber nicht arg teuer) – ganz ohne die Indiegogo´s einfach so.

Keiner meiner Streuer kann leuchten oder düdeln – aber ich habe 3 Lampen in der Küche und muß nicht im dunkeln suchen. Dabei könnte ich ja singen, weil meine Streuer auch keine Musik…

„…sing ja nicht, Herr Hugo-Chef! Das klingt immer grauenvoll oder eintönig oder beides…“

„Na gut, mein lieber Kuno. Ich lasse am Comp Melodien von Rudi Schuricke laufen.“

„Aber jeden Fall „Florentinische Nächte“ und „So eine Liebe gibt es einmal nur“ – die hör´ich so gerne.“

„Natürlich!“ 


Hmm, hmm – so richtig ernst nehmen kann ich das SMALTe Projekt nicht. Zu viel Hightech für zu wenig Können….wenn der SMALT wenigstens noch Maggi könnte – aber so? So sagt Herr Hugo fazitierend:

„Mit meiner ältlichen Methode schütte ich euch im Notfall so viel Salz in das Süppchen, dass ihr vor Durst den Mund nicht mehr zu bekommt.“

NOCH mehr Salz vom SMALT erübrigt sich dann. 😆


„Mr. Hugo, sie ewiger Nörgler! Wir von MS werden eine App entwickeln, damit auch die Win10 S User den SMALT über ihr Notebook ansteuern können.“

„Jooo, das paßt dann ja: der SMALT kann nicht so viel, Win10 S ist auch eingeschränkt.“