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Seit Sep. ´12 habe ich den Russel Hobbs Eierköchler –  💡

aber schon „ewich“ keine Eier mehr darin geköchelt, 28,98 € hatte er gekostet. Beim letzten Norm(a)-Kauf hatte ich mir aber mal wieder eine Stange Eier (grins) gegönnt – braune von freipickenden Hühnern. Weiße Eier mag ich nicht, die sind mir zu weiß. So. Am Vortage extra einen Zettel geschrieben:

  • „Eier kochen“ – damit ich´s nicht vergesse

Ich habe es aber doch vegessen und mir die Eier später gekocht, zuerst kam aber die große SauerEi.

Man muß zuerst mit dem Picker ein Löchlein ins Ei picken – 4 Eier waren schon gepickt und im Russel Hobbs. Das fünfte Ei war wohl nicht so stabil, Herr Hugo hat es zu fest gepackt – oder beides. A.j.F. ist es ihm in der Hand zerplatzt…

…G.s.D. war kaum was auf dem Boden, aber die SauerEi war auch so groß genug:

  • das halbe Ei in der Hand – gleich in den Müllkorb
  • der Zettel triefte vor Ei – gleich in den…
  • auf der KüchenzEile war gelbes & weißes vom Ei

„So eine Sch****, so ein Mist, so ein Ei!“  😡

Mit Küchentüchern das gröbste aufgewischt, mehrmals mit dem nassen Lappen hinterher – die Küchenflachwaage war auch betroffen. Aber die hat eine Oberfläche aus Glas, kann man abputzen.

A.j.F. war Herr Hugo ein Weilchen beschäftigt, um das Eisaster voll zu bändigen. Dann den Russel Hobbs einschalten und…….auf´s Piepen warten – dann ist „feddich“.

„Dann kann ich gleich mal die neuen Eierlöffel testen.“

Dachte sich Herr Hugo. Die gab es mal bei der Norma, schön orange, 12 Stück im ungeöffneten Beutel. Sie sind aus Plastik und flexibel – man kann Eier damit zwar ganz gut löffeln, aber so richtig passen sie mir nicht. Ein bißchen ZU flexibel sind sie mir – aber sie haben nicht viel gekostet – 1,- € meine ich mich zu erinnern.

Ich muß mir mal welche aus Stahl besorgen oder einfach weiter mit den normalen Kaffeelöffeln, das geht auch. Die Eier waren ganz gut gelungen, nur ein bißchen mehr Wasser beim nächsten Mal, damit sie etwas härter werden.

So´ne richtige Hausfrau ist Herr Hugo eben nicht…  :mrgreen:

————- und jetzt das „und…“ aus dem Titel ——————–

Aber manchmal muß er ein Hilfsklempner sein – doppeltes oh weia! Am Samstag war ich gaaanz früh müde und bin um ~ 19:30 ins Bett und so um Mitternacht wieder wach geworden. Gegen 5:00 früh wollte ich mir ein Filmchen angucken und mich danach wieder hinlegen. Käffchen heiß gemacht und…

„…Hugo, das letzte Täßchen! Gleich noch fix eine neue Ladung für die KaMa vorbereiten.“

Das mache ich meistens so – Filtertüte rein, Kaffee in die Tüte, Kanne weg, den letzten Rest in die Spüle, kurz mit Wasser säubern, zuletzt neues Wasser in den abnehmbaren Behälter der KaMa – so oft gemacht, das geht schon automatisch.

Diese Mal nicht – der Abfluß vom Spülbecken war zu, aber ganz zu. Mildes pömpeln brachte nix außer Wasserspritzer aus dem Überlauf.

  • Grrrrh! 😡 😡 „Jetzt muß ich unten das Knie abschrauben und die Rohre und vorher den Eimer und… – so´ne Sch****!“

Frühmorgens hatte ich da nun wirklich keine Lust zu, sondern habe mir den Film angesehen, bin ins Bett und habe bis nach Mittags geschlafen. Dann an den Comp, aber Herr Hugo wußte:

„Lange aufschieben kann ich das nicht, es muß zeitnah gewerkelt werden.“

Bei mir in der Küche ist aber alles genau hingetüftelt – zuvor mußte ich das kleine Schränkchen weg wuchten, damit ich überhaupt hin komme. Dann alles unter dem Spülbecken wegräumen – da sind einige Vorräte und Sachen im Unterschrank…

…bald sah es aus, als wäre eine Bombe in der Kleinküche eingeschlagen. Endlich konnte ich hin, den Eimer unter stellen und losschrauben – sofort kam ein Schwall „nicht ganz sauberes Wasser“, das meiste ging in den Eimer…

…diverses abmontiert, ins Bad tragen, Rohrstück, noch ein Rohrstück, aber zuerst einen Krümmer mit letzter Kraft abziehen, alles freistochern, durchspülen – und das ist ja dreckig innen…

…Gott näääh! Überall in der Küche lagen Küchentücher rum, die feucht und dreckig waren, na, die habe ich dann im Eimer gesammelt (das Wasser war da schon ins Klo geschüttet).

Und danach alles wieder zusammensetzen, auf festen Sitz prüfen, den Unterschrank sauber putzen mit Schwamm und Lappen und Tüchern, trocken wischen, Vorräte und „Zeuch“ einräumen, Schränckchen zurück wuchten, sonstiges in der Küche aufräumen und putzen.

Im Bad mußte ich auch noch sauber machen, weil ich dort ja alles durchgestochert und -gespült hatte. Mann, mann – kurz vor 20:00 war alles „feddich“, Herr Hugo aber auch…

Eigentlich war geplant, am Montag zur Norma und einzukaufen – Dienstag geht nicht, da ist in Bayern Feiertag. Nach kurzer Prüfung der Vorräte:

„Hmm, hmm, Hugo – reicht auch knapp bis Mittwoch. Montag ruhe ich mich vom werkeln aus, Dienstag ist Feiertag, Mittwoch wird eingekauft. So.“

Einiges uralte bzw. total überflüssiges aus dem Unterschrank habe ich gleich bereit gestellt, um es bei nächster Gelegenheit in den Müll zu werfen. Fazit des klempnerns:

„Klempnern mit Sch**** ist sicher noch viel schlimmer, aber das hat mir auch schon gereicht…“

€uros waren für´s selbstklempnern nicht nötig – aber Nerven, viele Nerven… 😡


PS: eine Dose mit Erbsen und Möhren mit Ablaufdatum 2009 habe ich ganz hinten im Unterschrank gefunden, die werde ich aber nicht mehr probieren, sondern auch ungeöffnet in den Müll entsorgen. Man muß ja nicht mit aller Gewalt Selbsttests durchführen, oder?!

Update: ich war DOCH einkaufen! Früh bin ich wach geworden und später (mit Zettel) zur Norma. Fast alles war da, bis auf eine Sorte Wurst – dafür aber die sauren! Haribo Goldbären, gleich 10 Tüten habe ich eingepackt, weil´s die nicht immer gibt.

Und: sie hatten wieder die „guten“ Milchkännchen, wo es nicht kleckert. Hoffentlich bleibt das so – die „schlechten“ sollen sie doch nach USA oder Engeland schicken, bei denen kann es ruhig kleckern, grins!