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Nun ja – das habe ich mir schon vorher so gedacht, was bei PCGH zu lesen war… 💡

„Windows 10 ist eine Datenkrake. Ohne Änderung der Einstellungen werden diverse Daten bezüglich Hardware, Nutzerverhalten und bestimmte Texteingaben gesammelt und an Microsoft weitergeleitet, offiziell zur Fehlerbehebung und Verbesserung des Betriebssystems. Wie Microsoft nun erklärt, haben 71% der Kunden damit kein Problem – oder sie wissen nicht, wie man diese Funktion deaktiviert.“

Eigentlich hätte ich den Anteil eher noch höher als 71% geschätzt, so bei 80+% – aber sei es, wie es sei. Mit Statistiken ist das eh so eine Sache…

…und, was der Auftraggeber damit erreichen will bzw. wie er die Sache sieht. Ich gebe mal zwei Beipiele und nehme dazu einfach an, das die 71% ~ stimmen:

  • ~ 71% der Win10-User haben keine Probleme damit, das Microsoft alles über sie sammelt, was möglich ist – das freut die Redmond-Boys sicher ungemein 😆
  • ~75% der Win10-User haben aber ein Problem mit dem Edge und sie installieren einen anderen Browser, den sie als Standard setzen. Ich schätze, das erfreut die o.a. Boys weniger… 😡

Herr Hugo gehört nicht zu den 71% aber wohl zu den 75% – schon bevor Win10 fertig gewesen ist, war ihm klar:

„Die in Redmond sollen so wenig wie möglich von Hugo wissen, und den Edge können sie sich sonstwohin schieben.“

Klar ist natürlich auch, das sich die 75% „Nicht-Edger“ mit den 71% „Ihr könnt alles wissen“ überschneiden. Viele der 75% lassen also zu, das Microsoft weiß, das sie den Edge nicht nutzen. Was ergibt sich für Herrn Hugo da für eine kurze Erkenntnis:

„Datenschnüffeln können die MS-ler viel besser, als ihren Super-Edge an die UserIn zu bringen.“


Das Problem beim MS-„Schnüffeln“ ist m.E. die Umgehensweise von MS damit:

  • es wird erwartet, das die User einfach glauben, das alle erhobenen Daten nötig sind, um Win10 verbessern zu können
  • was da nun alles genau erhoben wird (werden soll), da treibt MS eine gewisse Geheimniskrämerei bzw. stellt die Sache generell positiv dar

Sicher sind gewisse Daten nötig, um ein OS zu verbessern oder Fehler zu erkennen – aber sicher nicht alles, was MS wissen will und abschöpft, wenn man nix ändert in den Einstellungen.

Und genau das machen eben sehr viele User nicht, weil es sie nicht interessiert oder aus Unkenntnis. Herr Hugo bleibt wachsam und sagt:

„Ich glaube MS nix und davon nur 1/4 – vor Win10 habe ich noch 1/2 von nix geglaubt.“

Mein Grundmißtrauen schläft nie… :mrgreen: